E-Mobilität: Technologiesprünge bei Batterien nicht vor 2020

26.10.2012 06:54 Uhr
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Von Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien dürfen laut den Forschern des Fraunhofer-ISI keine großen Entwicklungssprünge mehr erwartet werden.
© Foto: BMW

Hohe Reichweiten sind laut Forschern des Fraunhofer-Instituts erst mit Einführung der so genannten Post-Lithium-Ionen-Batterie, insbesondere der Lithium-Schwefel-Technologie, zu erwarten.

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat erstmals die aussichtsreichsten Energiespeichertechnologien für Plug-in-Hybridfahrzeuge und rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge klassifiziert. Dabei seien Lithium-basierte und nicht Lithium-basierte Technologien für Energiespeicher untersucht worden, hieß es kürzlich in einer Mitteilung.

Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien der so genannten dritten Generation seien zwar in den kommenden zehn Jahren neben bereits verfügbaren Batteriesystemen für die Einführung und den Markthochlauf der Elektromobilität relevant. Aber: "Wirkliche Technologiesprünge hinsichtlich Energiedichten und somit hohen Reichweiten, wie mit der Brennstoffzellentechnologie, sind erst mit Post-Lithium-Ionen-Batterien deutlich jenseits des Jahres 2020 zu erwarten", fasste Projektleiter Axel Thiemann die Ergebnisse zusammen. Insbesondere auf die Lithium-Schwefel-Technologie setzt man große Hoffnungen.

"Die Batterieentwicklung für die Elektromobilität setzt hierzulande nicht, wie in anderen Ländern, auf das schnelle Erreichen hoher Energiedichten und eine schnelle Kostenreduktion, sondern auf Qualität" ergänzte Martin Wietschel, Koordinator des Themenfelds Elektromobilität am Fraunhofer ISI. Insbesondere werde ein großes Augenmerk auf Lebensdauer und Sicherheit gelegt. (ng)

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