"Osterloh lügt" - mit diesen harschen Worten hat der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) harsch auf die Ausführungen des obersten VW-Arbeitnehmervertreters zum Thema Designschutz (wir berichteten) reagiert. "Die Volkswagen AG hat diese Woche ihren Betriebsratschef (...) vorgeschickt, um den politischen Prozess mit Falschinformationen zu beeinflussen", hieß es in einer Verbandsmitteilung. Fakt sei, dass ein Großteil der sichtbaren Autoersatzteile von demselben Hersteller für die Automobilindustrie und für den freien Markt produziert werde. "Während die Autokonzerne 40 Prozent ihrer Ersatzteile außerhalb der EU fertigen lassen (z.B. VW-Kotflügel in Mexiko, Brasilien und Südafrika), bezieht aber der weitgehend mittelständisch organisierte freie Kfz-Ersatzteil-Markt sogar 90 Prozent seiner Produkte innerhalb des EU-Binnenmarkts", hieß es in einer Verbandsmitteilung. (ng)
Designschutz-Debatte: Verband bezichtigt Osterloh der Lüge
Mit harschen Worten hat der GVA auf die jüngsten Äußerungen des VW-Betriebsrats reagiert. Der Hersteller habe ihn vorgeschickt, "um den politischen Prozess mit Falschinformationen zu beeinflussen".