Brennstoffzellen-Flugtaxi: BMW geht in die Luft

Lufttaxi Skai: Die Stromversorgung übernimmt eine Brennstoffzelle.
© Foto: Alakai

Einfach über den Stau hinwegfliegen: Lufttaxis gelten als Beförderungsmittel mit Potenzial. Auch BMW arbeitet jetzt an der Entwicklung mit.

Mit BMW steigt der nächste Autohersteller in das Geschäft mit Flugtaxis ein. Die Münchner haben nun gemeinsam mit dem US-Start-up Alakai die Studie einer Passagierdrohne mit Brennstoffzelle-Energieversorgung vorgestellt. Das sechsmotorige Lufttaxi namens Skai bietet fünf Personen Platz und soll vier Stunden in der Luft bleiben können. Die Reichweite ist mit bis zu 644 Kilometern angegeben, was der Strecke von Hamburg nach München entspricht.

Die meisten Wettbewerber, zu denen auch die BMW-Konkurrenten Audi und Daimler zählen, setzen bei ihren Flugdrohnen-Entwürfen auf batterie-elektrische Antriebe. Die Brennstoffzelle hätte den Vorteil geringer Tankzeiten; das Nachfüllen von Wasserstoff benötigt im Gegensatz zum Stromtanken oder Akkuwechseln nur wenige Minuten.

Bislang konnte sich Skai noch nicht in der Praxis beweisen, ein Jungfernflug ist aber für die nächste Zeit vorgesehen. Dann wird auch ein Pilot an Bord sein, obwohl die Drohne künftig auch allein fliegen soll. Zu den Einsatzbereichen des Skai sowie der Konkurrenzmodelle sollen neben dem Kurz- und Mittelstreckentransport von Passagieren unter anderem auch Rettungsflüge im Katastrophenfall zählen können. Angaben zu einem Serienstart werden nicht gemacht. (SP-X)

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