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Besuch in Werkstatt nicht nötig: Ford kommt jetzt zu den Flottenkunden

Hier wird ein mobiler Ford Werkstatt-Van eingerichtet.
© Foto: Ford Werke GmbH

Ford Pro Service startet ein Pilot-Projekt für Flottenkunden in fünf deutschen Städten. Dabei kommen umgebaute Transit als mobile Werkstätten zum Einsatz. Mittelfristig sollen noch mehr Händler mit ins Boot geholt werden.


Datum:
21.12.2021
Autor:
AH
Lesezeit: 
3 min
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Da spart sich der Fuhrparkmanager die Fahrt in die Werkstatt: Jetzt kommt der Techniker nach Hause oder an den Arbeitsplatz. Ford Pro Service testet nun ein Pilotprojekt: Fünf ausgewählte Händlerbetriebe in Köln, Berlin, Koblenz, Wiesbaden und Kolbermoor bei Rosenheim setzen dafür zu fahrenden Werkstätten umgebaute Transit ein und erledigen so Service-, Inspektions- und Reparaturleistungen direkt vor Ort bei den Flottenkunden.

Transit als Werkstatt auf vier Rädern

In den umgebauten Transit sind herkömmliche Werkzeuge wie Akku-Schlagschrauber oder Wagenheber untergebracht, aber auch  Spezialwerkzeuge. Mit ihren Werkstätten auf vier Rädern können die mobilen Service-Techniker rund 80 Prozent der Leistungen einer Markenwerkstatt abdecken: von Software-Updates, über Wartungsarbeiten bis hin zu Verschleißreparaturen. Und sie können dabei online auf alle Daten und technischen Informationen aus den Ford-Systemen zugreifen, die sie zu den jeweiligen Fahrzeugen benötigen.

Nach Großbritannien und den USA ist Deutschland der dritte Markt, in dem Ford diesen mobilen Service anbietet. Jeder Kunde mit einer Flotte von mindestens 50 Fahrzeugen kann ihn in Anspruch nehmen. Vorausgesetzt, die zu inspizierenden Fahrzeuge befinden sich im Radius von 50 Kilometer zu den am Projekt teilnehmenden Händlern.

Kontaktzentrum vermittelt Termine

An "Ford Liive Fleet Care" sind in der Pilotphase zusätzlich zu den fünf Händlern mit mobilen Service-Vans weitere 14 Ford-Händler im ganzen Bundesgebiet beteiligt. Das bedeutet, der Flottenkunde muss nicht in den unterschiedlichen Einsatzgebieten seiner Fahrzeuge unterschiedliche Händler kontaktieren, sondern wendet sich an das Kontaktzentrum, das die Planung der Service-Termine übernimmt und die Fahrzeuge direkt an eine verfügbare Ford-Werkstatt in der Nähe vermittelt.

Das Service-Team im Kontaktzentrum hat Zugriff auf die aktuellen fahrzeugbezogenen Daten - vorausgesetzt das jeweilige Fahrzeug verfügt über ein FordPass Connect Modem. In diesem Fall werden die Flottenkunden kontaktiert, wenn beispielsweise eine Wartung fällig ist, das Motoröl gewechselt oder die Bremsbeläge erneuert werden müssen, und bietet gleich verfügbare Termine an.

Das Projekt ist Teil des übergeordneten "Ford Liive"-Programms, mit dem der Autobauer sein Service-Angebot für Flottenkunden verbessern möchte, in dem es eine effektivere Nutzung der Fahrzeuge ermöglicht und Standzeiten minimiert. "Ford Liive" wiederum ist ein zentrales Angebotelangebot von Ford Pro, dem neuen weltweiten Vertriebs- und Servicegeschäft des Herstellers, das mit neuen Produkten und Dienstleistungen die Geschäftstätigkeiten der Nutzfahrzeugkunden noch produktiver machen soll.

Zunächst bis Ende März 2022

Das neuartige Programm richtet sich an Flottenkunden, deren Fahrzeuge bundesweit im Einsatz sind. Für sie gibt es nun ein zentrales Call Center, um Serviceleistungen schnell und unkompliziert zu buchen und Termine zu vereinbaren. Das Pilotprojekt läuft zunächst bis Ende März 2022. "In der Pilotphase möchten wir lernen, was unsere Kunden brauchen und wie wir ihre Bedürfnisse noch besser befriedigen können", erklärte Jörg Pilger, Direktor Kunden-Service der Ford-Werke. "Im nächsten Schritt wollen wir unser Angebot ausbauen und diesen verbesserten Service sukzessive allen unseren Flottenkunden in Deutschland mit mehr als 50 Fahrzeugen anbieten."

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