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Assistenzsysteme zum Nachrüsten: Nicht alles ist sinnvoll

Wer keine Einparkhilfen hat, kann technische Lösungen zur nachträglichen Montage im Zubehör oder bei Autohersteller bekommen.
© Foto: TÜV SÜD

Assistenzsysteme zum Nachrüsten können Autos sicherer machen. Allerdings sind nicht alle technischen Lösungen auch wirklich hilfreich und sinnvoll, hat der TÜV SÜD festgestellt.


Datum:
22.07.2016
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Wer ein Auto ohne Fahrassistenzsysteme besitzt, muss nicht dauerhaft auf die cleveren Helferlein verzichten. Mittlerweile werden etliche Nachrüstlösungen im Zubehörhandel und von den Autoherstellern angeboten. Allerdings sind nicht alle Nachrüstassistenten auch wirklich sinnvoll, wie der TÜV SÜD festgestellt hat.

Dem Parkwächter räumen die TÜV-Experten das größte Potenzial für eine gelungene Nachrüstaktion ein. Hier gibt es sogar oft von Herstellern angebotene Lösungen, die sich dann optimal integrieren lassen. Lösungen aus dem Zubehörhandel führen hingegen oft zu zweifelhaften Ergebnissen. Ratsam sei in jedem Fall ein Einbau durch eine Fachwerkstatt.

Regensensoren und Lichtsensoren zählen ebenfalls zu den einfachen Aufrüstoptionen. Sind die Sensoren korrekt montiert, können sie automatisch Scheibenwischer oder das Abblendlicht aktivieren. Allerdings wird vor einem Anschluss an Datenbusse gewarnt.

Spurhalteassistenten schwierig

Komplett abgeraten wird hingegen vor der Nutzung von Spurhalteassistenten per Smartphone. Sie sind in ihrer Leistungsfähigkeit im Vergleich zu werksseitigen Lösungen der Autohersteller deutlich schlechter, da sie unter anderem keine Lenkwinkelsensor-Informationen auswerten können.

Ebenfalls weniger gut im Vergleich zu Lösungen der Hersteller arbeiten nachgerüstete Abstandswarner. Hier kommt meist nur eine Kamera zum Einsatz, während bei den Assistenten der Hersteller zumeist Radar, Kamera und ausgefeilte Software genutzt wird. (sp-x)

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