Appell des BVdP-Chefs: "Ihr müsst jetzt endlich zusammenstehen"

Der BVdP-Vorsitzende Reinhard Beyer appelliert angesichts der Existenzangst um seine Mitgliedsbetriebe an die Schadensteuerer um notwendige Änderungen in der Schadensteuerung.
© Foto: BVdP

Die Schadensteuerung war schon vor der Corona-Krise für Werkstätten ein Sorgenkind. Der BVdP-Vorsitzende Reinhard Beyer appelliert an die Versicherer, schnellstmöglich bestehende Verrechnungssätze und die Marge aus dem Ersatzteilgeschäft anzuheben - sonst drohe vielen Betrieben der Kollaps.


Datum:
01.04.2020

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Reinhard Beyer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Partnerwerkstätten (BVdP), macht sich in der Corona-Krise große Sorgen um die Zukunft seiner Mitgliedsunternehmen. Denn neben der Bedrohung der Gesundheit und des Lebens durch das Virus sitze vielen Betriebsinhabern derzeit auch noch die blanke Existenzangst im Nacken, erklärt er in einem nun veröffentlichten Appell.

Beyers Forderung an die Schadensteuerer ist unmissverständlich: "Wenn ihr uns jetzt nicht mehr Geld gebt, braucht ihr uns bald gar keins mehr zu geben und ihr könnt Eure Unfälle in Euren Lobbys selbst reparieren!"

Den Betrieben ruft Beyer zu: "Ihr müsst jetzt endlich zusammenstehen. Gerade in der Krise müsst ihr zusammenhalten! Wir dürfen uns nicht mehr in Gruppen, Grüppchen und Einzelbetriebe aufspalten lassen."

Was der BVdP-Chef darüber hinaus konkret fordert, können Sie in seinem Statement "Schadensteuerung in Zeiten der Coronakrise" lesen, das nachfolgend als PDF-Download zur Verfügung steht. (tm)

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Haberl

01.04.2020 - 18:38 Uhr

Es ist echt erstaunlich, was die Corona-Krise so alles hervorbringt. Nun werden an die Versicherer bereits Bettelbriefe geschrieben um nicht am Hungertuch nagen zu müssen. Glaubt denn Irgendjemand, dass dies bei den Schadensteuerern auch nur den geringsten Eindruck erweckt? Diese lachen doch lauthals über die Bittsteller. ABER..... wie kam es denn überhaupt soweit? Waren da nicht Werkstätten, welche sich weit über Ihre Mitbewerber emporheben wollten, indem sie sich an die Versicherer verkauft haben, um die eigene Werkstattauslastung zu erhöhen, dies jedoch unter Einbußen von zustehenden Margen und gerechten Stundensätzen in Kauf nahmen? Jeder Unternehmer sollte doch wissen, dass er mit seiner Unterschrift zur Partnerwerkstatt einen Teil seines Mitspracherechts im Betrieb abgibt und nicht mehr voll und ganz sein eigener Herr ist. Wer dies nicht bedacht hat, erntet mein tiefstes Mitleid, welches sich jedoch - begründet auf dem ursprünglichen Kerngedankengut solcher Betriebe, den Mitbewerbern dadurch Arbeit wegnehmen zu können - bei mir als Inhaber einer freien Werkstatt extrem in Grenzen hält. Schon immer gilt der Grundsatz: Wer sich in Gefahr begibt, kann darin umkommen ! Daran ist jedoch nicht Corona schuld, sondern der entsprechende Entscheidungsträger des Betriebes. Betteln hilft jetzt sicherlich nicht weiter, sondern verstärkt zusätzlich den Eindruck von Unterwürfigkeit.


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