Freitag, 18.10.2019
Verkehrsblatt IVW
26.03.2019

¬ Elektroautos

Tesla schafft Serviceintervalle ab

Kein Motoröl, keine Abgasanlage, kein Keil- und Zahnriemen, keine Zünd- oder Glühkerzen – für all das muss ein E-Auto nicht in die Werkstatt.
© Foto: picture alliance/Pascal Rossignol/REUTERS

Elektrisch angetriebene Autos sind weniger wartungsintensiv als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Als Konsequenz hat jetzt E-Autobauer Tesla als erster Hersteller die regelmäßigen Serviceintervalle gestrichen. Man habe in der Vergangenheit festgestellt, dass sich 90 Prozent der Probleme am Fahrzeug aus der Ferne diagnostizieren und per Over-the-Air-Update beheben ließen, heißt es. Lediglich zur Überprüfung der Bremsen müssen die Fahrzeuge regelmäßig in die Werkstatt. Aber warum brauchen Elektroautos weniger Inspektionen?

Elektroautos benötigen beispielsweise keine Abgasanlage, keinen Keil- und Zahnriemen, keine Zünd- oder Glühkerzen. Auch Motoröl muss nicht gewechselt werden. Bei einem Verbrennungsmotor müssen Flüssigkeiten, Verschleißteile oder Baugruppen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf ersetzt werden, auch muss der Motor auf Dichtigkeit geprüft werden. Das Triebwerk eine E-Autos ist hingegen einfacher im Aufbau, mit einer kleineren Anzahl an Teilen.

Trotzdem geht es auch bei einem E-Auto nicht ganz ohne Service, überprüft werden müssen wartungsintensive Teile, die auch in herkömmlichen Autos installiert sind: Brems- und Beleuchtungsanlage oder Klimaanlage. Ein besonderes Augenmerk verdient die Batterie.  (Sp-X)

 
 

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