Samstag, 14.12.2019
Verkehrsblatt IVW
 

Neuer Geschäftsführer

Neuer Geschäftsführer
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© AUTO SERVICE PRAXIS

Martin Kusatz (45) ist seit dem 1. August neuer Geschäftsführer der Digital Vehicle Scan GmbH & Co. KG. Als neuer Geschäftsführer wird Martin Kusatz den Digital Vehicle Scan (D.V.S.) in das digitale Produktportfolio von TÜV SÜD integrieren und den Geschäftsbereich weiter ausbauen. TÜV SÜD hat erst kürzlich eine Mehrheit (60 Prozent) an dem Unternehmen übernommen.

"Wir freuen uns, mit Martin Kusatz einen erfahrenen Automanager gewonnen zu haben", sagt Axel Bischopink, Leiter der Business Unit Car Business Services der Division Mobility von TÜV SÜD. Vor seinem Wechsel war der Automobilkaufmann und studierte Betriebswirt in diversen Vertriebsfunktionen und -stufen bei der Daimler AG in allen Fahrzeugsegmenten sowie bei Daimler Financial Services AG als Remarketing Manager Europe tätig. Beim Autovermieter Europcar verantwortete er den strategischen Einkauf von Nutzfahrzeugen. Als Leiter Business Development bei einem Anbieter von Automotive-Software entwickelte er die Geschäftsfelder E-Commerce und Web-Solutions mit europäischer Ausrichtung. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Alexander Luksch wird Martin Kusatz die Integration der D.V.S. in die bestehende Service-Palette der TÜV SÜD Division Mobility vorantreiben.

Insbesondere der weitere Ausbau des Angebots - vor allem auch international - ist ein Thema, das für den gebürtigen Berliner ganz oben auf der Agenda steht: "Die schnelle Begutachtung und digitale Bewertung von Fahrzeugen ist ein wichtiger Baustein im Remarketingprozess. Der Digital Vehicle Scan ergänzt hier optimal die bestehende Service-Palette. Mein Ziel ist es, langfristige Kundenbeziehungen und Servicedienstleistungen europaweit aus- und aufzubauen und den Remarketingprozess weiter zu digitalisieren", so Martin Kusatz.

Der Digital Vehicle Scan braucht für die optische Fahrzeugdokumentation nur 20 Sekunden. Für den Scan wird das Fahrzeug durch die D.V.S.-Box gefahren. Dabei machen aktuell bis zu 22 Hochleistungskameras (in Zukunft bis zu 36) detaillierte Aufnahmen des gesamten Fahrzeuges, die in Echtzeit elektronisch über anwenderspezifische Datenverbindungen direkt beispielsweise in den Service, an den Verkauf oder ans Fuhrparkmanagement weitergeleitet werden. Das System ermöglich dabei auch, Verschleißdaten, etwa der Reifen, zu monitoren und so anhand fahrzeugspezifischer Daten immer die volle Kostenkontrolle zu behalten.

Es stehen mehrere Varianten zur Auswahl: Indoor- und Outdoor-Anlagen in unterschiedlichen Größen, die für unterschiedliche Fahrzeuge eingesetzt werden können, vom Pkw bis zum Bus. Eine mobile Anlage auf einem Trailer ist ebenfalls bereits konzipiert und könnte zum Beispiel in Häfen mobil bei der Be- und Entladung am Kai eingesetzt werden.

 
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