Mercedes-Benz muss zahlreiche Fahrzeuge der S-Klasse in die Werkstätten holen. Betroffen sind Modelle der Baureihe 223 mit Luftfederung, die zwischen dem 5. Juni 2019 und dem 28. November 2024 produziert wurden. Grund für den Rückruf sind die Bremsschläuche an der Vorderachse.
Diese können undicht werden, sodass Bremsflüssigkeit austritt. In der Folge kann die Bremswirkung des Fahrzeugs nachlassen. Gelangt Bremsflüssigkeit auf die Fahrbahn, kann dies zudem andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Angaben zu bekannten Sach- oder Personenschäden liegen nicht vor.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Mercedes-Benz
- Modell: S-Klasse, Baureihe 223 mit Luftfederung
- Produktionszeitraum: 05.06.2019 bis 28.11.2024
- Rückrufgrund: Bremsschläuche an der Vorderachse können undicht werden
- Risiko: Bremsflüssigkeit kann austreten und die Bremswirkung nachlassen
- Maßnahme: Austausch der Bremsschläuche an der Vorderachse
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 215.231
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 11.828
- KBA-Referenznummer: 17121R
- Hersteller-Rückrufcode: 4391103
- Status: KBA-Rückruf
Maßnahme
Die betroffenen Fahrzeuge müssen in die Werkstatt. Dort werden die Bremsschläuche an der Vorderachse ausgetauscht. Fahrzeughalter können bei Mercedes-Benz anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer prüfen, ob ihr Fahrzeug von einer offenen Rückrufaktion betroffen ist.
Breite Modellpallette
Neben verschiedenen regulären S-Klasse-Modellen gehören auch Ausführungen von Mercedes-Maybach und Mercedes-AMG dazu. Betroffen sind unter anderem Varianten des S 350 d, S 450, S 500 und S 580 sowie Modelle der Maybach-Reihe und der Mercedes-AMG S 63 E Performance.
Allerdings ist nicht jedes Fahrzeug dieser Modellreihen automatisch Teil des Rückrufs. Entscheidend sind die genaue Ausstattung und die Fahrzeugidentifizierungsnummer.