Fünf von insgesamt zwölf möglichen Auszeichnungen des "International Engine of the Year Award" gehen in diesem Jahr an die bayerische Autoschmiede BMW. Wie der Münchner Konzern mitteilte, befindet sich unter den Trophäen auch der begehrte Preis zur "International Engine of the Year", den die Jury - bestehend aus 40 Journalisten aus 18 Ländern - dem 4,4-Liter V8 mit Valvetronic zusprach. Das im 745i zum Einsatz kommende Aggregat gewann überdies die Klassenwertung der Motoren mit über vier Litern Hubraum. Außerdem wurde es als "beste Neuentwicklung 2002" gekürt. Weitere "Motoren-Oscars" erhielten die Reihensechszylinder-Aggregate mit 3,2 Litern und 3,0 Litern Hubraum. Der Preis wird alljährlich von der englischen Fachzeitschrift "Engine Technology International" verliehen. Auch Opel wurde von der Fachjury mit einem Award ausgezeichnet. Die vom Opel/GM-Forschungszentrum für alternative Antriebe (GAPC) entwickelte Brennstoffzellen-Studie AUTOnomy siegte in der Kategorie "Bestes Konzept". Anlässlich der Verleihung auf der Stuttgarter Fachmesse "Engine Expo 2002" erklärte der Juryvorsitzende und Chefredakteur der Zeitung, Graham Johnson: "AUTOnomy zeigt, dass auch künftige Automobile mit Wasserstoffantrieb attraktiv sein werden." Das wesentliche Eement der neuen Konstruktion ist laut Opel "die konsequente Umsetzung der "Drive-by-Wire"-Technik, die statt einer mechanischen eine elektronische Steuerung von Lenkung, Bremsen und anderen Fahrzeugfunktionen ermöglicht".
"Motoren-Oscars" für BMW und Opel
Unter anderem wurden BMWs 4,4-Liter V8-Aggregat mit Valvetronic und Opels AUTOnomy-Konzept ausgezeichnet