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Ladenetz-Ranking: Eine Steckdose für 17 Autos

Die Zahl der Ladesäulen in Deutschland reicht noch nicht aus.
© Foto: Ford

Die Ladeinfrastruktur wächst – aber nicht schnell genug, findet der VDA. Vom Idealverhältnis von Steckdose zu Auto ist Deutschland noch weit entfernt.


Datum:
10.05.2021
Autor:
SP-X
Lesezeit: 
3 min
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In Salzgitter lassen sich E-Autos am leichtesten öffentliche laden. In der niedersächsischen Stadt teilen sich 3,3 Elektromobile eine Säule, wie aus dem aktuellen Ladenetz-Ranking des Branchenverbands VDA hervorgeht. Insgesamt stehen den 349 im Kreis gemeldeten Fahrzeugen 110 Ladepunkte zur Verfügung. Auf Platz zwei der deutschlandweiten Rangliste liegt der Landkreis Freyung-Grafenau mit 3,5 Steckdosen pro Auto, gefolgt von Emden mit 3,9.  

Im Bundesdurchschnitt müssen sich 17 E-Autos einen Ladepunkt teilen. Der VDA hält diesen Wert für zu hoch und spricht sich für die von der EU vorgeschlagene Quote von zehn zu eins aus. Dafür müsste sich die Ausbaugeschwindigkeit der Infrastruktur verdoppeln: Statt der aktuell 1.000 neuen Ladepunkte pro Woche wären 2.000 nötig.  

Neben dem Verhältnis von Ladepunkten und E-Auto-Bestand ermittelt der VDA auch die Zahl der Steckdosen in Relation zur gesamten Pkw-Flotte. Der Wert soll angeben, wie attraktiv in der jeweiligen Region perspektivisch der Umstieg auf ein E-Mobil ist. In diesem Ranking liegt Wolfsburg mit 187 Pkw pro Ladepunkt in Front, gefolgt von Passau mit 311 und Regensburg mit 376. Der bundesweite Mittelwert beträgt 1.486.

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