Kleine Inspektion: Kurzmeldungen aus der Branche

07.11.2012 11:10 Uhr
Beru-Zündkerzen für Citroën und Peugeot
BorgWarner Beru Systems möchte den Vertrieb von Ersatzteilen aus eigener Herstellung, beispielsweise von Zündkerzen, an Federal-Mogul abgeben
© Foto: BorgWarner Beru Systems

Federal-Mogul will Beru-Ersatzteile vertreiben / Hankook baut europäische Forschung aus / Europa-Krise belastet Washtec

BorgWarner Beru Systems will den Vertrieb von Beru-Produkten für den Aftermarket an Federal-Mogul abgeben. Nach einer Einigung soll ein entsprechendes Abkommen am 1. Januar 2013 in Kraft treten, hieß es in einer Mitteilung. Die Vereinbarung sei vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden. In den nächsten Monaten wollen die Unternehmen die bestehenden Aftermarket-Vertriebskanäle aufeinander abstimmen. Zum Ersatzteil-Portfolio von BorgWarner Beru Systems zählen Zündungskomponenten für Benzinmotoren, Sensoren, Glühkerzen sowie Dieselkaltstartsysteme. Die Autoteile sollen weiterhin unter der bekannten Marke Beru verkauft werden, hieß es.

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Hankook baut Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa aus. Das in Deutschland ansässige europäische Entwicklungszentrum Europe Technical Center (ETC) wurde Ende Oktober durch einen neuen Standort in Hannover ergänzt. Die Deutschland- und Europazentrale des Reifenherstellers befindet sich im hessischen Neu-Isenburg. Das 1997 gegründete ECT wurde 1997 gegründet und seither kontinuierlich erweitert, teilte das Unternehmen mit. "Die stetig steigende Zahl an Entwicklungsprojekten sowohl für die europäische Erstausrüstung als auch das Reifenersatzgeschäft verlangen nach einem entsprechenden Ausbau der Entwicklungskapazitäten", erklärte ECT-Leiter Stefan Fischer. Maßstäbe will der neue Standort in puncto Umweltschutz setzen: Die an den Gebäuden installierten Fotovoltaikanlage soll den Angaben zufolge eine CO2-neutralen Betrieb ermöglichen.

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Der Waschanlagenbauer Washtec bekommt die Konjunkturkrise in Europa weiter zu spüren. Zwar wuchsen Umsatz und Auftragseingang im dritten Quartal wieder leicht, doch blieb unter dem Strich nichts übrig. Statt eines Quartalsgewinns von 1,8 Millionen Euro wie vor einem Jahr steht in der Bilanz des dritten Viertels nur eine schwarze Null, wie der Konzern am Montag in Augsburg mitteilte. "Angesichts hoher Kosten und anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen werden wir die strategische Neuausrichtung weiterverfolgen", sagte Vorstand Michael Busch. Washtec sieht sich als Weltmarktführer beim Bau von Autowaschanlagen. (msh/dpa)

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