Bisher gibt es bei rund 42 Millionen angemeldeten Fahrzeugen nur rund 2.300 Elektroautos. Bis 2020 soll diese Zahl auf bis zu eine Million Fahrzeuge steigen. Ein Überblick über die geplanten Maßnahmen: - Die Forschung vor allem bei der Batterietechnik soll bis 2013 mit einer Milliarde Euro zusätzlich gefördert werden. - Verdopplung der Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos von fünf auf zehn Jahre. Das soll für alle bis Ende 2015 zugelassenen Pkw, Nutzfahrzeuge und Leichtfahrzeuge gelten, die rein elektrisch angetrieben werden oder einen CO2-Ausstoß von unter 50 Gramm pro Kilometer haben. - Die Dienstwagenbesteuerung soll so geändert werden, dass E-Autos beim Kauf nicht weniger attraktiv sind als herkömmliche Wagen. Derzeit wird die Privatnutzung eines Dienstwagens als geldwerter Vorteil dem zu versteuernden Einkommen zugerechnet, der aus dem Bruttolistenpreis berechnet wird. Weil E-Autos im Schnitt bis zu 9.000 Euro teurer sind, wäre dies ein großer Nachteil. - Die Bundesregierung will mit gutem Beispiel vorangehen: Zehn Prozent neu gekauften oder gemieteten Autos sollen E-Autos sein. - Sonderfahrspuren: Kommunen sollen die Mitbenutzung von Busspuren erlauben können. Auch Fahrspuren nur für E-Autos sollen möglich sein. - Besondere Parkflächen für E-Autos, die so eine "Parkplatz-Garantie" und möglicherweise kostenlose Parkzonen in Städten bekommen könnten. - Wechselkennzeichen: Wer ein E-Auto als Zweitwagen nutzt, soll mit einem Nummernschild auskommen können. Dann wäre nur für ein Fahrzeug die Versicherungsprämie fällig. (dpa) In unserere aktuellen "Frage der Woche" wollen wir von Ihnen wissen, ob das erstrebte Ziel von einer Mio. E-Autos bis 2020 noch geschafft werden kann.
Hintergrund: Regierungsprogramm Elektromobilität
Bisher gibt es bei rund 42 Millionen angemeldeten Fahrzeugen nur rund 2.300 Elektroautos. Bis 2020 soll diese Zahl auf bis zu eine Million Fahrzeuge steigen. Ein Überblick über die geplanten Maßnahmen.