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Elektromobilität: Renault fährt gut mit "Zéro Emission"

Renault setzt trotz Zurückhaltung seitens der Kunden auch weiter auf die Elektromobilität. Ende 2012 surrt der ZOE (rechts) vom Band.
© Foto: Renault

Bei elektrobetriebenen Fahrzeugen nimmt Renault für sich einen 26-prozentigen Marktanteil in Anspruch. Vom Zweisitzer Twizy, der als Quad in der Pkw-Statistik eigentlich keine Berücksichtigung findet, sind hierzulande über 1.700 Einheiten registriert.


Datum:
16.08.2012
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Bei Fahrzeugen mit rein batterieelektrischem Antrieb sieht sich Renault als Marktführer: Von Januar bis Juli 2012 waren mehr als 2.500 Fahrzeuge der Marke mit Elektroantrieb zugelassen, hieß es in einer Mitteilung. Die Franzosen ließen den Elektrozweisitzer Twizy, von dem deutschlandweit seit Jahresbeginn 1.753 Einheiten registriert wurden, in die Rechnung einfließen. In der Pkw-Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) wird der Stadtflitzer jedoch als Quad eingestuft und folglich nicht berücksichtigt.

Vom Stadtlieferwagen Kangoo "Zéro Emission" (Z.E. - übersetzt: Null Emission) wurden laut Hersteller 564 Fahrzeuge und vom Renault Fluence Z.E. 186 Stück vermarktet. Als Gründe, warum sich insbesondere der Twizy überdurchschnittlich gut verkaufte, nannte das Unternehmen dessen gute Mischung aus Emissionsfreiheit, niedrigen Betriebskosten sowie die kompakten Ausmaße, wodurch die Parkplatzsuche kein Problem darstellen sollte.

Renault will auch weiterhin an der Unternehmensstrategie mit dem Buchstabenkürzel Z.E. festhalten und Ende des Jahres mit dem fünfsitzigen Renault ZOE ausbauen – auch wenn sich die Zahl der Kunden in Deutschland noch in Grenzen hält. Zusammen mit dem Allianzpartner Nissan will Renault zum weltgrößten Anbieter von bezahlbaren Elektroautos avancieren und bis 2015 jährlich 500.000 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge produzieren. Die Zahl der Interessenten jedenfalls wächst auch in Deutschland: Von Januar bis Juli 2012 wurden insgesamt mehr als 2.800 Elektro-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft, meldete Renault. Davon entfallen abzüglich der Twizy-Verkäufe 750 Fahrzeuge auf die französische Marke. Nissan setzte 269 Einheiten des Elektromobils Leaf ab. Insgesamt setzten alle Autobauer im Bereich Elektromobilität damit doppelt so viele Fahrzeuge ab wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Ampera an der Spitze

Spitzenreiter bei den Baureihen ist Opel: Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Fokus" zufolge verkauften die Rüsselsheimer in diesem Jahr 629 Exemplare des Ampera. Der C-Zéro von Citroën fand 256 Käufer. Die elektronischen Varianten des Mercedes-Benz A-Klasse (62 Verkäufe) und des VW Golf (32) haben zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch Ladenhüter-Status. Das Magazin berief sich dabei auf Angaben des Kraftfahrtbundesamts und des Centers Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. (msh)

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