Conti ist die Übernahme von Phoenix gelungen. Der Reifenhersteller hat die angestrebte 75-Prozent-Mehrheit knapp erreicht. Bis zum Ende der Angebotsfrist in der Nacht von Montag auf Dienstag hätten knapp mehr als 75 Prozent der Phoenix-Aktionäre der Conti ihre Aktien angeboten, teilte der Autozulieferer am Dienstagnachmittag nach Angaben des Online-Dienstes "ARD.de" mit. Bis dahin hatte Conti nach eigenen Angaben gezählt, ob die Zustimmung ausgereicht habe. Wären die 75 Prozent nicht erreicht worden, hätte Conti sein Übernahmegebot von 15 Euro je Aktie zurückziehen können. Der Reifenhersteller verlängerte gleichzeitig die Offerte um zwei Wochen, um auch den anderen Phoenix-Aktionären Gelegenheit zu geben, ihre Anteile zu den Angebotsbedingungen zu verkaufen. Für ein endgültiges Gelingen der Übernahme ist noch die Genehmigung der EU-Kartellbehörde nötig. Mit dem Erwerb von Phoenix will Conti seine Tochter ContiTech zu einem der weltweit führenden Anbieter von Kautschuk- und Kunststofftechnologien in der Zulieferbranche machen. Der Autozulieferer erhofft sich erhebliche Synergieeffekte aus der Zusammenlegung der Geschäfte. (pg)
Conti übernimmt Phoenix
Reifenhersteller hat angestrebte 75-Prozent-Mehrheit erreicht