BMW-Motorradchef: Selbstfahrende Zweiräder eher unrealistisch

Für BMW sind selbstfahrende Motorräder nur schwer vorstellbar.
© Foto: BMW

BMW-Motorradchef Peter Schwarzenbauer kann sich selbstfahrende Motorräder nur ganz schwer vorstellen. Yamaha hingegen hat angekündigt, in die Entwicklung selbstfahrender Maschinen zu investieren.


Datum:
27.04.2016

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Mit selbstfahrenden Autos wollen Hersteller in wenigen Jahren die Straßen erobern - von selbstfahrenden Motorrädern hingegen hält BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer nicht viel. "Das kann ich mir ehrlich gesagt ganz schwer vorstellen", sagte Schwarzenbauer der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Da muss man ja auch irgendwann die Frage stellen, warum man denn überhaupt ein Motorrad hat."

Der japanische Hersteller Yamaha hatte kürzlich gegenüber der "Financial Times" angekündigt, in die Entwicklung selbstfahrender Maschinen zu investieren. In der Autoindustrie gehört das Autonome Fahren derzeit zu den wichtigsten Branchentrends. Das Ziel bei Yamaha sei zwar kein komplett fahrerloses Motorrad, hatte das Blatt berichtet. Im Zweifel wolle Yamaha aber nicht von Konkurrenten abgehängt werden.

Schwarzenbauer, der bei BMW unter anderem die Motorradsparte leitet, hält dieses Szenario für unrealistisch: "Ich kann mir ja viel vorstellen im Leben, aber Autonomes Fahren beim Motorrad, da komme ich gedanklich nicht hin." Einzelne Elemente des autonomen Fahrens, die Motorräder sicher machen könnten, begrüße er dagegen eindeutig. (dpa)

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04.07.2016 - 18:48 Uhr

Yamaha baute bereits welche, die bis 100 km/h sicher fahren.Bald sollen die 200 km/h beherrschen.Könnte neue Dimensionen von Rausch durch maximal möglichen Geschwindigkeit und auch Neigung in den Kurven bieten, und das ohne Risiko... https://www.wired.de/collection/latest/yamaha-stellt-den-motorradfahrenden-roboter-motobot-vorZitat: Im Jahr 2017 soll er ähnlich gut wie ein Mensch — wenn nicht sogar besser — mit dem Motorrad umgehen können.


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