Autozuliefergeschäfte: Honda und Hitachi prüfen Milliardenfusion

Honda und Hitachi wollen ihre Zulieferergeschäfte bündeln.
© Foto: dpa/Uli Deck (Honda), picture alliance/Hartmut Schmidt/imageBROKER (Hitachi)

Läuft es für die Autobauer schlecht, geht es den Autozulieferern meist nicht besser. So denken Honda und Hitachi in diesem Geschäftsbereich über einen Zusammenschluss nach.


Datum:
30.10.2019

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In der derzeit unter Druck stehenden Autozulieferbranche prüfen die japanischen Unternehmen Honda und Hitachi den Zusammenschluss eines Großteils ihrer Geschäfte in diesem Segment. Dabei will Honda, der zweitgrößte Autobauer des Landes, die drei Beteiligungen Keihin, Nissin Kogyo und Showa in das neue Unternehmen einbringen. Der Elektronikkonzern Hitachi soll seine auf autonomes und vernetztes Fahren spezialisierte Tochter Hitachi Automotive beisteuern. Eine Entscheidung soll bald fallen. Zuvor hatte die Zeitung "Yomiuri" über das Vorhaben berichtet.

Die Aktienkurse der an der Tokioter Börse notierten Honda-Beteiligungen zogen nach Bekanntwerden der Fusionspläne kräftig an. Sollte der Zusammenschluss über die Bühne gehen würde ein Autozulieferer mit einem Umsatz von 17 Milliarden Dollar (15 Milliarden Euro) entstehen und damit den Abstand zu den größten Anbietern der Welt verringern.

Die Branche wird unter anderem von den deutschen Konzernen Bosch, Continental und ZF Friedrichshafen dominiert, aber auch in Japan gibt es mit Denso und Aisin Seiki bereits sehr große Anbieter. (dpa)

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