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Ausbildung: Einführung der neuen Fachrichtung "Caravan- und Reisemobiltechnik"

In der dritten Fachrichtung, die den Namen "Caravan- und Reisemobiltechnik" trägt, werden künftig spezialisierte Fachkräfte für Herstellung, Wartung und Reparatur von Reisemobilen und Caravans ausgebildet.
© Foto: Karin & Uwe Annas/stock.adobe.com

Unter Führung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) haben die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände die Neuordnung des Ausbildungsberufes "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in" beschlossen. So wurde eine neue, dritte Fachrichtung geschaffen, die gezielt auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Caravaningbranche zugeschnitten ist.


Datum:
28.01.2022
Autor:
ms
Lesezeit: 
5 min
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Ein Meilenstein für die stark wachsende Branche und eine große Chance zur Stärkung des Ausbildungsberufs im Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk. Noch kurz vor Jahreswechsel haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände unter der Leitung des BMWK auf eine Neuordnung im Ausbildungsberuf "Karosserie-und Fahrzeugbaumechaniker/-in" geeinigt. Neben der Überarbeitung der beiden bestehenden Fachrichtungen "Karosserieinstandhaltungstechnik" und "Karosserie- und Fahrzeugbautechnik" wurde die Schaffung einer neuen Fachrichtung beschlossen.

In dieser dritten Fachrichtung, die den Namen "Caravan- und Reisemobiltechnik" trägt, werden künftig spezialisierte Fachkräfte für Herstellung, Wartung und Reparatur von Reisemobilen und Caravans ausgebildet. Neben den grundlegenden Fähigkeiten und Kenntnissen, die bei der Fertigung der Fahrzeuge benötigt werden, wird die Ausbildung auch die Durchführung von Nachrüstarbeiten sowie die Instandhaltung von elektrischen, elektronischen, hydraulischen und pneumatischen Systemen in Reisemobilen und Caravans Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik beinhalten.

Einstieg der Caravan-Branche in die Berufsausbildung

Für die Caravaningbranche und ihren Branchenverband, dem Caravaning Industrie Verband (CIVD), ist dies ein Meilenstein in der Berufsbildung. Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit dem CIVD an der inhaltlichen Ausgestaltung der Ausbildung arbeiten. Die Dauer der Ausbildung beträgt dreieinhalb Jahre. Der Ausbildungsberuf soll sowohl für das Handwerk als auch für die Industrie geöffnet sein und somit auf doppelter Rechtsgrundlage fußen.

Läuft alles nach Plan, können die ersten Auszubildenden im August 2023 nach der neuen Ausbildungsverordnung starten. Der Hauptgeschäftsführer des ZKF Thomas Aukamm zeigt sich überzeugt, dass "wir uns in Zukunft gemeinsam noch besser aufstellen und für junge Menschen dadurch attraktiver werden". Gemeinsam mit dem CIVD haben wir eine interessante, neue Fachrichtung "ins Leben" gerufen, die den Ausbildungsberuf den wachsenden Anforderungen und dem gestiegenen Bedarf an qualifiziertem Personal in der Branche gerecht wird. "Mit der dritten Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik wird der Ausbildungsberuf in seiner Attraktivität gesteigert und viele handwerkliche Gewerke mit dem Thema Mobilität verbunden", so Aukamm.

Neuzulassungen steigen, Bedarf an Fachkräften wächst

Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen erreichen seit Jahren immer neue Höchststände. Inzwischen sind rund 1,4 Millionen Reisemobile und Caravans auf deutschen Straßen unterwegs. Das ist rund ein Drittel mehr als noch vor fünf Jahren. Entsprechend groß ist der Bedarf an Fachkräften in den Werken der Hersteller und in den Werkstätten und Handelsbetrieben.

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