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Airbag-Debakel: Autobauer suchen Krisenstrategie für Takata

Wie geht es weiter mit Takata? Die internationale Autoindustrie sucht nach Lösungen für den kriselnden Zulieferer. Auch ein Kauf wird laut Medien diskutiert.
© Foto: picture alliance / dpa

Nach Medieninformationen haben zahlreiche Hersteller über Möglichkeiten diskutiert, die Produktion bei dem japanischen Airbag-Lieferanten zu sichern und Lieferausfälle zu minimieren.


Datum:
18.02.2016
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Die Autoindustrie will dem angeschlagenen Airbag-Lieferanten Takata aus der Rückruf-Misere helfen. In einem Krisengespräch haben dem "Manager Magazin" zufolge gut ein Dutzend Hersteller über Möglichkeiten beraten, die Produktion von Takata zu sichern und Lieferausfälle so gering wie möglich zu halten.

Aus Branchenkreisen hieß es am Mittwoch, es habe vor rund zwei Wochen ein Treffen von Herstellern und Takata-Mitarbeitern in Tokio gegeben. Wie auch das "Manager Magazin" schreibt, sei dabei unter anderem die Suche nach einem Käufer für Takata sowie finanzielle Unterstützung für den Zulieferer diskutiert worden. Daimler und BMW wollten den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Seit Jahren gibt es Probleme mit den Airbags des japanischen Herstellers, der große Teile der gesamten Branche beliefert. Die Airbags können unvermittelt auslösen und so eine regelrechte Explosion verursachen, bei der Teile der Verkleidung durch den Innenraum des Fahrzeugs geschleudert werden. Allein in den USA müssen laut der dortigen Verkehrssicherheitsbehörde 24 Millionen Autos zurückgerufen werden. Takata musste wegen des Airbag-Debakels bereits Verluste verbuchen.

Laut "Manager Magazin" ist es bei dem Treffen mit Herstellern auch um eine Lösung für ein Takata-Werk im sächsischen Freiberg gegangen, das bislang nicht von den Fehlern betroffen ist. Die Japaner haben Werke an mehreren deutschen Standorten. (dpa)

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