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ADAC-Seitencrashtest: Verletzliche Flanken

Der Seitencrash auf der Beifahrerseite birgt erhebliche Verletzungsgefahren für den Fahrer.
© Foto: ADAC

Trotz hoher Standards gibt es noch viel Optimierungspotenzial bei der Sicherheitstechnik von Autos. Der ADAC hat jetzt einen Schwachpunkt bei seitlichen Crashs ausgemacht, der sich mit einfachen Mitteln entschärfen lässt.


Datum:
28.09.2016
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Autos haben in Hinblick auf die Sicherheitstechnik in der jüngeren Vergangenheit enorme Fortschritte gemacht. Doch es gibt noch einige Schwachstellen. Auf eine macht jetzt der ADAC aufmerksam. Der Automobilclub hat nämlich bei Seitencrashtests ein erhebliches Verletzungsrisiko erkannt.

Für seine Testreihe hat der ADAC seitliche Aufprallszenarien beim VW Golf und BMW Z4 untersucht. Dabei ist ein Barrierewagen mit 50 und 65 km/h auf die Beifahrerseite der Fahrzeuge geprallt. Bei diesen Zusammenstößen konnte der Automobilclub ein erhöhtes Verletzungsrisiko für den Fahrer feststellen, da dieser seitlich aus dem Gurt rutschen und mit Oberkörper und Kopf gegen Armaturenbrett, Türverkleidung oder Sitzteile prallen kann. Auch können die vorderen Passagiere sich gegenseitig verletzen. Das Problem: Die derzeit übliche Airbagtechnik bietet hier keinerlei Schutz.

Nach Meinung des ADAC sollten Gurtstraffer die Insassen besser in den Sitz binden und so eine seitliche Verlagerung verringern. Außerdem könnten höher bauende Mittelkonsolen und Mittelkonsolen-Airbags weiteren Schutz bieten. Die Erkenntnisse dieser Tests sollen zu einer Verschärfung der Testkriterien beim EuroNCAP führen. (sp-x) 


ADAC Seitencrashtest

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