Sonntag, 25.08.2019
Verkehrsblatt IVW
23.04.2019

¬ VIN-Abfrage

DAT erhöht Marktabdeckung weiter

Hinter der Fahrgestellnummer verstecken sich viele Details zum jeweiligen Fahrzeug.
© Foto: dpa - Report/Armin Weigel

Bereits seit Mitte der 2000er Jahre bietet die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) ihren SilverDAT-Anwendern die Abfrage der 17-stelligen Fahrgestellnummer ("VIN-Abfrage") zur eindeutigen Identifikation eines Fahrzeugs an. Nun ist auch die Abfrage der Fahrgestellnummern für die Marken Iveco Transporter, Cupra und Alpine möglich. Damit deckt die DAT nach eigenen Angaben 99,8 Prozent des Marktes ab – eine neue Bestmarke. Ein SilverDAT-Anwender kann so zu nahezu allen Fahrzeugen, zu denen Fahrgestellnummern existieren, die Information abrufen, wie das Fahrzeug gebaut wurde.

Mit der VIN-Abfrage wird unter anderem der Hersteller, die Baureihe, die Karosserieform, die Motorisierung und vor allem die exakte Ausstattung ab Werk ermitteltm eine wichtige Basis für Händler und Werkstätten bei der Fahrzeugbewertung und Reparaturkostenkalkulation. Die VIN-Abfrage der DAT ist exklusiv für SilverDAT-Anwender verfügbar. Auf Wunsch können sie sich hierfür frei schalten lassen. Die Abrechnung jeder einzelnen Abfrage erfolgt dann automatisch.

Grundsätzlich deckt der Datenbestand der DAT alle Fahrzeuge ab, deren Fabrikat zu den Gesellschaftern VDA und VDIK gehören. Eine Besonderheit hierbei sind Fahrzeuge, die ursprünglich nicht für den deutschen Markt gebaut wurden. Diese Re-Importe enthalten bei ihren Ausstattungsmerkmalen oft Abweichungen von der deutschen Spezifikation. Bei Fahrzeugen, die für außereuropäische Märkte, wie zum Beispiel USA, gefertigt wurden und damit technisch oft abweichenden Spezifikationen aufweisen, erhält der Anwender einen entsprechenden Hinweis. (AH)

 
 

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