Vorschau Genfer Autosalon 2018 - Teil eins: Von Abarth bis Ford

Den XD3 auf BMW-Basis stellt Alpina in Genf vor.
© Foto: Alpina

Auf kaum einer anderen Automesse wird heute noch eine derart ungenierte PS-Show geboten wie in Genf. Doch da natürlich auch hier das Thema Elektrifizierung nicht wegzudiskutieren ist, weist der Salon eine besonders große Bandbreite auf. Erster Teil der Vorschau.

Von Mario Hommen/SP-X

Mit faszinierenden Sportwagen, schrägen Exoten, Zukunftsvisionen und auch einigen Brot-und-Butter-Autos lockt der Genfer Autosalon vom 8. bis 18. März Autofans in seine Hallen. Wie jedes Jahr fackeln die Hersteller aus aller Welt auf der traditionellen Schweizer Frühjahrsmesse ein spektakuläres Premierenfeuerwerk ab. Teil eins: von Abarth bis Ford.

Abarth
Der Perfomance-Ableger von Fiat bringt den Roadster 124 in einer GT genannten Hardtop-Ausführung zum Genfer Autosalon. Statt aus Stoff besteht die abnehmbare Dachkonstruktion aus  Carbon.

Alpina
Der auf die Veredelung von BMW-Modellen spezialisierte Hersteller Alpina stellt in Genf seine Interpretation des neuen X3 vor. Das XD3 genannte Sport-SUV wird von einem auf 285 kW / 388 PS und 770 Newtonmeter erstarkten Diesel angetrieben, der eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 4,6 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h erlaubt. Anfang 2019 sollen erste Exemplare an Kunden ausgeliefert werden.

Aston Martin
Der britische Sportwagenhersteller zeigt erstmalig auf einer Messe die Neuauflage des Vantage. Das umfangreich modernisierte Sportcoupé, das im Sommer für rund 154.000 Euro zu haben sein soll, wird künftig von einem 4,0-Liter-V8-Motor von Mercedes-AMG angetrieben, der dank 375 kW / 510 PS eine Sprintzeit in 3,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 314 km/h ermöglicht.

Audi
Auf dem Nürburgring wurde Audis Q2 in einer Hochleistungsvariante bei Testfahrten nur noch spärlich getarnt gesichtet. Entsprechend liegt die Vermutung nahe, dass sich das Kompakt-SUV als gut 300 PS starker SQ2 erstmalig in Genf offiziell vorstellen wird. Als weiterer möglicher Premierenkandidat wird die Neuauflage des A6 gehandelt. Auch hier wurden bereits mehrfach getarnte Prototypen gesichtet, allerdings gibt es aus Ingolstadt noch keine Bestätigung für eine Messepremiere im März.

Bentley
Für Bentley ist die Show in Genf stets ein wichtiger Termin, doch welche Neuheiten die Briten zeigen werden, ist ebenfalls ungewiss. Derzeit gibt es Gerüchte, dass eine Plug-in-Hybrid-Variante des Bentayga auf dem Messestand stehen wird, die einen E- mit einem Benzinantrieb kombiniert.


Genfer Autosalon 2018

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BMW
BMW zeigt auf der Frühjahrsmesse die zweite Generation des X4. Das SUV-Coupé ist in seiner Erstauflage erst vier Jahre am Markt, da kündigt sich bereits der Nachfolger an. Der technisch auf dem neuen X3 basierende X4 soll im Sommer kommen. Vorgesehen sind vier Diesel und drei Benziner (140 kW / 190 PS bis 240 kW / 326 PS), alle in Kombination mit Allradantrieb und Achtgangautomatik. Darüber hinaus werden die Münchener wohl noch das Facelift für die Van-Baureihe 2er Active Tourer präsentieren.

Citroën
Die Franzosen zeigen die dritte Berlingo-Generation. Der Hochdachkombi feiert zeitgleich mit den Schwestermodellen von Opel (Combo) und Peugeot (Rifter) Premiere. Optisch orientiert sich der Pkw-Berlingo am neuen, flippigen Stil der Marke. In der Länge wächst die Neuauflage leicht auf 4,40 Meter, alternativ gibt es eine um 35 Zentimeter längere Variante mit größerem Radstand. Beide Ausführungen können dank optionaler dritter Sitzreihe als Siebensitzer ab Sommer bestellt werden.

Corbellati Missile
Ein im Hinblick auf die Leistung besonderer Höhepunkt des Autosalons dürfte die Premiere des italienischen Hypercars Missile von Corbellati sein. Der 4,67 Meter lange und nur 1,17 Meter hohe Flachmann soll mit einem 1.800 PS starken V8-Biturbo mehr als 500 km/h schnell werden.

Ferrari
Mehr Leistung und weniger Gewicht heißt das Rezept, mit dem Ferrari den 488 verfeinert. In der neuen "Pista"-Variante kommt der Zweisitzer bei einem Gewicht von 1.280 Kilogramm auf 530 kW / 720 PS Leistung. Die Sprintzeit verkürzt sich auf 2,85 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 340 km/h. Auf den Markt kommt der Pista im Sommer. Der Preis dürfte bei rund 250.000 Euro liegen.

Ford
Der US-Autobauer Ford zeigt das SUV Edge in gelifteter Form. Das erst im Herbst verfügbare, 4,80 Meter lange SUV-Flaggschiff erhält einen größeren Kühlergrill und neu geformte Scheinwerfer. Wichtigste technische Neuerung ist die Achtgangautomatik, die das Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Stufen ersetzt. Darüber hinaus könnte der US-Autokonzern noch die neue Generation der Kompaktbaureihe Focus erstmalig präsentieren.

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