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Porsche Classic setzt auf 3D-Druck: Schicht für Schicht

Unter anderem gibt es einen Spiegelfuß für den 911 Speedster.
© Foto: Porsche

Die Herstellung von seltenen Ersatzteilen für Oldtimer kann sehr teuer werden. Bei kleinen Stückzahlen nutzt die Klassik-Abteilung von Porsche nun das 3D-Druck-Verfahren, um die Versorgung sicherzustellen.


Datum:
14.02.2018
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Der Porsche 959 war bei seiner Erstauslieferung 1986 das schnellste Auto der Welt mit Straßenzulassung. Das spiegelte sich auch im Grundpreis von mindestens 420.000 Mark wieder. Kein Wunder also, dass die Stückzahlen mit nur 292 gebauten Exemplaren relativ gering blieben. Wertvolle Modelle wie den 959 auf der Straße zu halten, daran liegt dem Stuttgarter Sportwagenhersteller viel. Um auch seltene Teile anbieten zu können, für die sich die Herstellung neuer Werkzeuge nicht lohnt, setzt die Klassik-Abteilung nun auf 3D-Druck-Technik.

So können aktuell neun Teile mittels eines Laserschmelzverfahrens hergestellt werden, bei dem ein Stahlpulver erst in 0,1 Millimeter dünnen Schichten aufgetragen und anschließend zu Stahl verschmolzen wird. Die so produzierten Stücke erfüllen laut Porsche meist sogar höhere Standards als die Originalteile, sind auf Abruf herstellbar und durch den Wegfall von Werkzeug- und Lagerkosten auch günstiger als herkömmliche Ersatzteile.

Das Programm umfasst momentan unter anderem den Kupplungs-Ausrückhebel für den 959, den Antriebshebel eines 964 oder den Spiegelfuß eines 911 Speedster. Es soll künftig um 20 zusätzliche 3D-Druck-Teile erweitert werden. Insgesamt beinhaltet das Sortiment bei Porsche Classic rund 52.000 Ersatzteile für nahezu alle Fahrzeuge der Firmenhistorie. (sp-x)

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