Suzuki: Ladestörung und Riss des Keilrippenriemens

Müssen zurück in die Werkstätten: Suzuki Baleno (Bild), Ignis und Swift.
© Foto: Suzuki

Die drei Suzuki-Modelle Baleno, Ignis und Swift haben zwei gemeinsame Probleme: Die Fahrzeugbatterie wird nicht mehr ordnungsgemäß geladen und der antreibende Keilriemenrippen des Starter-Generators und der Wasserpumpe kann reißen.


Datum:
24.04.2018

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Die Suzuki-Modelle Baleno, Ignis und Swift, gebaut von 2016 bis 2018, werden momentan aufgrund von zwei unterschiedlichen Problemen zurück in die Werkstätten gerufen. Wegen eines Softwarefehlers kann es einerseits vorkommen, dass die Fahrzeugbatterie nicht mehr ordnungsgemäß geladen wird. In diesem Fall würde die "Eng-A-Stop OFF"-Warnlampe (Start-Stopp-System deaktiviert) blinken. Sofern das Fahrzeug in diesem Zustand kontinuierlich weiterbewegt wird, besteht die Gefahr, dass der Motor während des Fahrbetriebs abschaltet und sich nicht erneut starten lässt.

Betroffen sind in Deutschland rund 1.963 Einheiten der Hybrid-Fahrzeuge Baleno (A1K, EW), Ignis (ATK, MF) und Swift (A2L, AZ), europaweit sind es 36.404 Einheiten. Innerhalb eines Werkstattaufenthaltes von 0,4 Stunden erfolgt ein Update des ECM. Die Aktion mit dem internen Code "97CM" wird in Kürze startet. Die Nacharbeit wird lediglich im internen Suzuki-Garantie-System abgelegt. Der Status kann über die Suzuki-Webseite oder die Kundenbetreuung unter Angabe der Fahrgestellnummer abgefragt werden.

Keilrippenriemen kann reißen

Im Zuge der Qualitätssicherung wurde andererseits bei den drei Modellen festgestellt, dass der Keilrippenriemen zum Antrieb von Wasserpumpe und Integriertem-Starter-Generator (ISG) gegebenenfalls reißen könnte. Durch die daraus resultierende fehlende Spannungserzeugung würde die Warnlampe für das Ladesystem eingeschaltet. Aufgrund der fehlenden Zirkulation des Kühlwassers würde die Warnlampe für das Kühlsystem eingeschaltet bzw. die Kühlmitteltemperaturanzeige steigen – je nachdem was im Fahrzeug vorhanden ist. Im schlimmsten Fall könnte der Fehler dazu führen, dass der Motor während der Fahrt abschaltet und sich nicht mehr starten lässt.

Auch hier betrifft der Fehler deutschlandweit 1.143 Einheiten die Hybrid-Modelle Baleno (A1K, EW), Ignis (ATK, MF) und Swift (A2L, AZ). Europaweit müssen rund 13.014 Fahrzeuge wieder in die Werkstatt. Dort wird der entsprechende Keilrippenriemen innerhalb von 0,7 Stunden ausgetauscht. Die Aktion beginnt in Kürze und trägt das interne Kürzel "97CL". Eine erfolgte Reparatur wird im internen Garantie-System von Suzuki dokumentiert. Der Status kann über die Suzuki-Webseite https://auto.suzuki.de/service-info/offene-ruckrufaktionen oder unter der Suzuki-Kundenbetreuung unter Angabe der Fahrgestellnummer abgefragt werden. (tm)


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