Mercedes/Smart-Rückruf: Steuergerät-Probleme bei 21 Baureihen

Eine der zahlreich betroffenen Baureihen: Mercedes CL-Klasse.
© Foto: Daimler

Aufgrund eines Systemfehlers wurden zahlreiche Werkstatt-Anfragen mit einer falschen Softwarekalibrierungsnummer beantwortet. Insgesamt müssen in Deutschland 526 Einheiten erneut in die Werkstatt, weltweit sind es über 2.200.


Datum:
14.11.2008

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Die Daimler AG hat erneut einen Rückruf für verschiedene Mercedes-Benz Pkw- und Nfz-Baureihen, sowie den Smart Fortwo gestartet, diesmal allerdings nicht wegen eines Produktionsfehlers. "Die Ursache für diese Rückrufaktion lag in einem Softwarefehler in den zentralen Rechensystemen von Daimler", sagte ein Sprecher der Nutzfahrzeug-Sparte auf Anfrage von asp-Online. So seien in den Systemen "Zentrale Business Logik" – also der zentralen Softwarebereitstellung für die Serviceorganisation – sowie "DIALOG" zwischen dem 15. und 17. April und dem 5. und 10. Juni dieses Jahres Anfragen sowohl von Vertrags- wie auch Freien Betrieben teilweise mit falscher Softwarekalibrierungsnummer für das Steuergerät (SCN-Codierung) beantwortet worden. "Im ungünstigsten Fall könnten fehlerhafte SCN-Codierungen Auswirkungen auf die Steuerung der Motorabschaltung im Falle eines Crashs, die Onboard-Diagnose, das Tank- oder Tachosignal haben", erklärte der Sprecher weiter. "Sämtliche Anfragen werden protokolliert. Auf diese Weise haben wir alle betroffenen FINs identifizieren können und haben daraufhin die Halter dieser Fahrzeuge angeschrieben." Betroffen sind in Deutschland 435 Einheiten (weltweit 1.933) einer langen Liste von Mercedes-Pkw der Baujahre 2003 bis 2008, sowie 91 (weltweit 272) Viano, Vito und Sprinter. Auch einige Modelle der aktuellen Smart Fortwo-Baureihe müssen zu einer halbstündigen Softwareaktualisierung in eine Vertragswerkstatt. Die Aktion wurde bereits Ende Juni gestartet. (ng) Die vom Rückruf betroffenen Pkw-Baureihen von Mercedes-Benz finden Sie in einer Liste unten in der Box "Mehr zum Thema"

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KOMMENTARE


Thomas Jahn

26.11.2008 - 08:32 Uhr

Sehr interessant zu lese, hatte im September 2007 inen leichten Auffahrunfall auf der Autobahn. Nach Aufnahme durch die Polizei (Dauer ca. 1 Std.) Fuhr ich auf telef. Anweisung des MB Notdienstes im Notlaufpogramm weiter zur ächsten Ausfahr. Nach 7km Fahrt wurde ich durch Aufgebrachte Autofahrer zum halten aufgefordert. Die Autobahn hinter mir war raucherfüllt und es kamen Funken unter meiner E Klasse hervor. Fazit: Die regeneration des Dieselpartikelfilters ist außer kontrolle geraten! MB äußerte sich mal, dass dies auch ohne Crash pssiert wäre, wurde aber schnell wieder zurükgenommen. Schmorschaden: 15.000 Euro an einem sechs Monate alten Auto.( Auspuffanalage geschmolzen, Kardanwelle ausgeglüht, Handbremsseile verschmort, Teppich im Innenraum angeschmolzen, Kardantunnel angeglüht) Nach üer 14 Monaten, und mehrmaligen nachhaken bekam ich eine Schreiben aus Sindelfingen, mit der Aussage ....wir wünschen Ihnen weiterhin gute Fahrt, wird nicht mehr passieren! Ich kann nur sagen:Östrreicher und Schweitzer, passt auf Eure Tunnels auf!!! Es handelt sich übriges um einen 320 CDI T_Model EZ 4/2007


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