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Mercedes-Benz: Windschutzscheibe nicht korrekt verklebt

Mercedes ruft die beiden Modelle GLE (Bild) und GLS zurück.
© Foto: Mercedes-Benz

Bei einigen Fahrzeugen der Baureigen GLE und GLS kann überschüssiges Isoliermaterial die Haftung der Windschutzscheibe beeinträchtigen. Bei einem Crash könnte darum der Airbag nicht wie vorgesehen auslösen.


Datum:
13.11.2017
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Bei den beiden Mercedes-Benz-Baureihen GLE und GLS (BR 166) hat der Hersteller festgestellt, dass die Stirnwand-Abdämpfung außerhalb der Spezifikation gefertigt sein könnte. Dadurch können sich überschüssiges Isolationsmaterial im unteren Bereich der Windschutzscheibe befinden, welches das FIN-Sichtfenster verdecken könnte. Zudem könnte die Überlappung die Verklebung der Windschutzscheibe beeinträchtigen. Sollte dies der Falls sein, dann könnte im Falle eines Crashs der auslösende Beifahrerairbag nicht wie vorgesehen an der Windschutzscheibe abgestützt werden. Folglich könnte die Rückhaltewirkung des Beifahrerairbags beeinträchtigt sein und sich das Verletzungsrisiko für den Beifahrer erhöhen.

Der Rückruf mit dem internen Code 6790045 umfasst in Deutschland rund 700 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Mai bis August 2016. Im Zuge des Rückrufs wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Stirnwand-Abdämpfung auf überschüssiges isolationsmaterial hin überprüft und ggf. entfernt. Sollte die Verklebung der Windschutzscheibe nicht korrekt sein, erfolgt eine Nacharbeitung. Der vorgesehene, für Kunden kostenlose Werkstattaufenthalt für die Prüfung und/oder Nacharbeit der Windschutzscheibenverklebung kann bis zu neun Stunden in Anspruch nehmen. (asp)

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