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Passive Sicherheit: Insassenschutz bei Seitencrash

Radarsensorik hilft, Fahrzeuginsassen bereits vor unvermeidlichen Frontal- und Heckunfällen in die bestmögliche Position zu bringen.
© Foto: Daimler

Radarsensorik hilft, Fahrzeuginsassen bereits vor unvermeidlichen Frontal- und Heckunfällen in die bestmögliche Position zu bringen. Im kommenden Jahr bietet Mercedes nun auch ein System für den Seitenaufprall an.


Datum:
27.11.2015
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Ein Seitencrash verläuft in der Verletzungsschwere im Regelfall dramatischer als ein Frontalunfall, weil bei einem Seitenaufprall die Knautschzone nur sehr klein ist. Nachdem Mercedes seit 2009 Fahrzeuge mit Nahbereichsradar im Front- und seit 2013 auch im Heckbereich anbietet, die eine bevorstehende Kollision erkennen und noch vor dem Aufprall zum Beispiel mit Gurtstraffung präventiv eingreifen können, hat der Hersteller jetzt ein vorauslösendes Rückhaltesystem bei drohendem Seitenaufprall entwickelt.

Dabei wird erstmals eine nach beiden Seiten gerichtete Radarsensorik eingesetzt. Wenn der Aufprall nicht mehr zu vermeiden ist, werden am stoßzugewandten vorderen Sitz Luftkammern in den Seitenwangen der Rückenlehnen gefüllt. Die sorgen dafür, dass der Insasse seitlich weg vom Gefahrenbereich leicht in die Fahrzeugmitte gedrückt wird.

Das System vergrößert so den Abstand zwischen Tür und Insasse und löst schon 0,2 bis 0,4 Sekunden vor dem Kontakt mit dem Unfallgegner aus. Durch das frühe Wegdrücken des Insassen erhält zudem der Seitenairbag mehr Entfaltungsraum und kann damit besser schützen. Die Serienpremiere wird die Technik im kommenden Frühjahr in der neuen E-Klasse haben. (sp-x)

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