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Glaspalast


Datum:
19.05.2008
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Volvo XC 60 im Detail

Frontscheibe Infrarot reflektierend, vordere Seitenscheiben und Heckscheibe aus Verbundsicherheitsglas – am neuen Volvo XC 60 wird deutlich, welchen Aufwand Zulieferer und Autobauer inzwischen bei der Verglasung betreiben.

Der neue XC 60, vom Importeur als Cross-Over-Modell und "der aufregendste Volvo aller Zeiten" bezeichnet, besitzt einige technische Besonderheiten, die al-lesamt mit der Verglasung in Zusammenhang stehen. Zunächst zur Verglasung selbst, und zwar vorn beginnend. Die Frontscheibe ist aus Infrarotstrahlung reflektierendem Glas gefertigt, welches die Insassen vor hoher Wärmeeinstrahlung schützt. Wie diese Frontscheibe aufgebaut ist und wie sie wirkt, zeigt die Skizze Seite 17 unten.

Verbundsicherheitsglas

Erhöhte Sicherheit für die Insassen bieten auch die vorderen Seitenscheiben und die Heckscheibe. Alle drei Scheiben bestehen wie die Frontscheibe aus Verbundsicherheitsglas (VSG), bei dem zwei Einzelscheiben mit einer stabilen und trotzdem dehnbaren Kunststofffolie verbunden sind. Zerbrechen die Einzelscheiben, bleiben deren Bruchstücke den-noch an der Kunststofffolie haften, was die Scheibe in ihrer Struktur erhält und für die Insassen die Gefahr des Herausschleuderns reduziert. Zudem ist die Heckscheibe, ebenso wie die hinteren Seitenscheiben, mit einer stark getönten und Wärme reflektierenden Zwischenfolie bestückt. "Diese bewirkt, dass weniger Sonnenenergie ins Fahrzeuginnere ge-langt. Der Vorteil: Das Auto heizt sich langsamer auf und die Klimaanlage benötigt weniger Energie, was wiederum der Umwelt zugutekommt", behauptet Zu-lieferer Saint Gobain von seinem Produkt SG Venus Grey. Auch alle anderen ge-nannten Scheiben des Volvo XC 60 stammen von Saint Gobain.

Die vorderen Seitenscheiben sind zu-sätzlich Wasser abweisend beschichtet. Man spricht von hydrophobem Glas. Regentropfen werden vom Fahrtwind einfach weggeblasen.

Laut Importeur ist der Volvo XC 60 das weltweit erste Automobil, das mit einem Sicherheitssystem für niedrige Geschwindigkeiten ausgestattet ist. Sein Name: City Safety. Funktion: Ein optischer Laser im oberen Bereich der Frontscheibe sensiert Hindernisse im Abstand bis zu zehn Metern. Auf der Basis dieses Abstands und der eigenen Geschwindigkeit errechnet eine Elektronik fünfzigmal pro Sekunde die Bremskraft, die zur Verhinderung eines Auffahrunfalls nötig wäre. Übersteigt das Rechenergebnis eine definierte Schwelle und reagiert der Fahrer nicht, reduziert City Safety selbstständig die Fahrgeschwindigkeit durch Eingriffe in Motorsteuerung und/oder Bremse, bis der Schwellwert wieder unterschritten wird.

Kollisionsvermeidung bis 15 km/h

Das bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h aktive System kann damit Unfälle vermeiden oder zumindest deren Folgen ab-schwächen. Letzteres ist im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 30 km/h möglich, während unterhalb von 15 km/h Kollisionen vollständig vermeidbar sind, wie man bei Volvo Car Germany betont.

Mehr noch: Das Lasersensorsystem ist mit der Steuerung der Airbags und Gurtstraffer vernetzt. Die PRS (Pre-Prepared Restraints) genannte Vernetzung, eine Verbindung von aktiven und passiven Sicherheitssystemen, ermöglicht im Kollisionsfall die Ansteuerung der adaptiven Gurtkraftbegrenzer in Abhängigkeit der Aufprallstärke. Verletzungsrisiken werden damit weiter reduziert.

Pyrotechnische Zündeinheit

PRS ist im Gegensatz zu City Safety in allen Geschwindigkeitsbereichen aktiv. Die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.

Peter Diehl

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