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Untersuchung von Castrol und Aral pulse: Automobilbranche kann Fristen für Verbrenner-Aus einhalten

Die Studie "Switching ON the rEVolution" von Castrol und Aral pulse untersucht die Bereitschaft für den Umstieg von Verbrenner- zu Elektrofahrzeugen. 
© Foto: Castrol

97 Prozent der befragten Manager aus der Automobilbranche sind laut einer Studie davon überzeugt, die Fristen für das Produktionsende der Verbrennungsmotoren einhalten zu können. Die Umstellung auf elektrische Fahrzeuge wird dabei zur wichtigsten Strategie.

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Fast alle Führungskräfte weltweit sind sich sicher, die Ziele bei der Abschaffung von Verbrennungsmotoren zu erreichen. Das zeigt eine Untersuchung von Castrol und Aral pulse unter 10.000 Autofahrern und 100 Führungskräften. 33 Prozent der Befragten gaben an, dass die Umstellung auf Elektrofahrzeuge die höchste Priorität für ihre Unternehmen habe. Der Hauptgrund seien für 63 Prozent der befragten Führungskräfte gesetzliche Fristen für die Abschaffung von Verbrennungsmotoren.

Nicola Buck, Senior Vice President Marketing bei bp und Chief Marketing Officer bei Castrol: "Wir befinden uns in einer spannenden Phase für die Automobilindustrie. Wir arbeiten mit unseren Partnern aus der Branche intensiv an der Entwicklung der nächsten Technologiegeneration und der schnellen Umstellung auf Elektrofahrzeuge."

Keine klaren Konzepte

Klare Konzepte für die Umstellung vom Verbrenner zum Elektrofahrzeug fehlen allerdings noch: nur 40 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen aktuell bereit sei. Die Untersuchung zeigt jedoch, dass die Automobilherstellenden intensiv an der Herausforderung arbeiten. Fast zwei Drittel (66 Prozent) der Führungskräfte nannten die Umstellung als oberste strategische Priorität ihres Unternehmens.

Das spiegelt sich auch in der Entwicklung der F&E-Ausgaben wider. Laut der Studie flossen 2015 gerade einmal elf Prozent der Mittel in die Erforschung vollelektrischer Fahrzeuge, während heute mit 21 Prozent fast doppelt so viel investiert wird. Bis 2025 rechnen die Manager mit einem Anstieg auf 31 Prozent, also einer annähernden Verdreifachung über zehn Jahre.

Akzeptanz für E-Autos steigt

Auch bei den Autofahrern findet ein Umdenken statt: 42 Prozent der befragten Fahrer in Deutschland würden für ihren nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Betracht ziehen. Von den Befragten, die bereits ein E-Auto fahren, wäre das für 100 Prozent auch bei der nächsten Anschaffung eine Option.

Die Studie zeigt, dass die Reduzierung der Luftverschmutzung in Städten für Fahrer von Verbrenner- und Hybridfahrzeugen in Deutschland Hauptantrieb ist, zu Elektroautos zu wechseln (72 Prozent). Dahinter folgen die niedrigeren Betriebskosten (69 Prozent) und der geringere CO2-Ausstoß (68 Prozent) gegenüber Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Auch die günstigeren Wartungskosten und der Komfort von Heimladestationen wurden von jeweils 67 Prozent der Befragten als wichtig benannt.

Hindernisse beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge

Die größte Hürde bei der Umstellung auf elektrische Fahrzeuge sind laut der Studie die hohen Kosten für Batterien, die 56 Prozent der weltweit befragten Manager als Schwierigkeit angeben. Dahinter folgen die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur (43 Prozent) und der Mangel an qualifiziertem Servicepersonal (40 Prozent). Die Fahrer bemängeln ebenso, dass die Ladeinfrastruktur nicht ausreichend sei (73 Prozent). Zudem schreckt die geringere Reichweite im Vergleich zu Verbrennern viele Autofahrer (78 Prozent) ab.

Die komplette Studie finden Sie bei Castrol.

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