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Umfrage: Deutsche schätzen "grüne" Werkstätten

Autobesitzer messen dem Thema Nachhaltigkeit in Kfz-Werkstätten eine große Bedeutung bei. 
© Foto: harbucks/stock.adobe.com

Die Mehrheit der Autobesitzer achtet vermehrt auf das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Kfz-Werkstatt. Im Falle eines Einsatzes "grüner" Produkte steigt die Bereitschaft, tiefer in die Tasche zu greifen, zeigt eine aktuelle Berner-Studie.


Datum:
07.04.2022
Autor:
tm
Lesezeit: 
3 min
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Das Thema Nachhaltigkeit in Kfz-Werkstätten spielt für die Mehrheit der Autobesitzer in Deutschland eine wichtige Rolle. Es wird großen Wert darauf gelegt, wenn der Betrieb im Arbeitsalltag auf Umweltfreundlichkeit achtet. Und fast zwei Drittel der Befragten ist bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, erklärt Berner unter Bezugnahme auf eine aktuelle und repräsentative Studie.

"Nachhaltigkeit ist nicht nur fürs eigene gute Gewissen, sondern längst ein echter Wettbewerbsfaktor", sagte Florian Sommer, zuständiger Leiter des Mobility-Segments bei der Berner Group. "Für Kfz-Betriebe kann sich der gezielte Griff zur ressourcenschonenden Alternative sprichwörtlich bezahlt machen, da das Umweltbewusstsein immer stärker zunimmt. Werkstätten und Autohändler, die Öko-Produkte nutzen, sollten dies offensiv bewerben. So können sie schnell von dem Boom profitieren."

Laut Studie finden es sieben von zehn Deutschen "wichtig" oder "sehr wichtig", dass ihre Stammwerkstatt auf Nachhaltigkeit setzt. Der Aspekt spielt für Männer (72 Prozent) eine noch wichtigere Rolle als für Frauen (69 Prozent). 

Jüngere oft unentschlossen

Wie die Ergebnisse weiter zeigen, messen mit 74 Prozent vor allem die "Best Ager" der Generation 50+ dem Umweltschutz auch beim Werkstattbesuch eine besonders hohe Bedeutung bei. In der mittleren Altersgruppe von 30 bis 49 bejahen dies 67 Prozent der Befragten. Niedrig fallen hingegen die Zustimmungswerte in den Jahrgängen bis 30 aus (nur 22 Prozent). Viele Jüngere sind hier unentschlossen (16 Prozent).

Während ältere Altersgruppen für den Einsatz umweltschonenderer Arbeitsmittel eine etwas höhere Werkstatt-Rechnung akzeptieren würden, wollen die jüngeren Jahrgänge bis 30 als Einzige mehrheitlich (53 Prozent) unter keinen Umständen zusätzliche Kosten in Kauf nehmen. Besonders groß ist die Zahlungsbereitschaft laut Studie übrigens bei den 40- bis 49-Jährigen mit 71 Prozent, gefolgt von der Generation 50+ mit 65 Prozent.

Jeder zehnte Deutsche würde laut Studie freiwillig einen Preisaufschlag zwischen 20 Prozent und 30 Prozent akzeptieren. Für 46 Prozent der Befragten sind Mehrkosten bis zu zehn Prozent angemessen, 42 Prozent können sich mit einem Plus von bis zu fünf Prozent anfreunden. Nur knapp über ein Prozent sagt: "Egal. Wenn es zum Umweltschutz beiträgt, spielt der Preis für mich keine Rolle."

Hintergrund zur Studie: Die media control GmbH hat 1.052 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland im Alter von 14 bis 60 Jahren per Online-Panel befragt. Die Erhebung erfolgte im Auftrag der Berner Trading Holding GmbH aus Künzelsau/Köln.

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