Statistik: Drei Viertel aller Verkehrstoten sind Männer

18.06.2013 00:51 Uhr
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Der hohe Anteil männlicher Verkehrstoter ist laut ETSC nicht nur auf die Geschlechterquote auf den Straßen zurückzuführen.
© Foto: ©Walter K. Pfauntsch

Laut Europäischem Verkehrssicherheitsrat sterben Frauen deutlich häufiger als Fußgänger und Mitfahrer im Auto. Dies liege nicht nur an der Geschlechterquote im Straßenverkehr.

Männer sterben bei Verkehrsunfällen in Europa viel häufiger als Frauen: Obwohl sie knapp die Hälfte der Bevölkerung in den 27 EU-Staaten ausmachen, waren im Jahr 2011 mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Verkehrstoten in Europa Männer. Das geht aus einer Untersuchung des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) hervor, die am Montag in Brüssel vorgestellt wurde. Insgesamt gab es 2011 knapp 30.400 Unfallopfer in Europa.

Dass Männer häufiger auf den Straßen sterben als Frauen, führt der ETSC auf Unterschiede beim Fahrstil zurück. Männer gingen mehr Risiken ein als Frauen und führen öfter zu schnell, schreibt die Organisation unter Berufung auf andere Studien. Auch Alkohol am Steuer sei häufiger ein Problem. Ältere Frauen stünden hingegen öfter unter dem Einfluss von Medikamenten. Im Vergleich zu Männern sterben Frauen dem ETSC-Bericht zufolge deutlich häufiger als Fußgänger und Mitfahrer im Auto. Männer verlören ihr Leben häufiger als Fahrer.

Dass diese Geschlechter-Unterschiede auch mit unterschiedlich starker Teilnahme am Verkehr zu tun haben, konnten die Autoren der Untersuchung nicht ausschließen. Große Unterschiede blieben aber selbst dann bestehen, wenn man einrechne, dass Männer häufiger im Straßenverkehr unterwegs seien. Daten aus einzelnen Ländern belegten dies. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ist ein Dachverband nationaler Verkehrsorganisationen. (dpa)

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