Die Rheinmetall AG hat ihren über Beteiligungsgesellschaften gehaltenen Anteilsbesitz am Aktienkapital der Kolbenschmidt Pierburg AG von 92,45 Prozent auf nun insgesamt 95,40 Prozent erhöht. Das teilte das Unternehmen mit. Die Frist für das öffentliche Übernahmeangebot lief am 18. Juli dieses Jahres aus. Der Vorstand der Rheinmetall AG plant nach eigenen Angaben gegenwärtig aber kein so genanntes "Squeeze-Out-Verfahren" bei Kolbenschmidt einzuleiten. Ein Squeeze-Out beschreibt einen erzwungenen Ausschluss von Minderheitsaktionären durch die Hauptaktionäre. Die Großaktionäre können demnach unter bestimmten Voraussetzungen die Anteile von Minderheitsaktionären zwangsweise einziehen. Voraussetzung für dieses Squeeze-Out ist, dass der Hauptaktionär im Besitz von 95 Prozent des Grundkapitals der Firma ist. Ferner muss die Hauptversammlung beschließen, dass die Minderheitenaktionäre gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung aus der Firma ausgeschlossen werden können. (sr)
Rheinmetall erhöht Anteilsbesitz bei Kolbenschmidt Pierburg
Squeeze-Out-Verfahren nicht geplant