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Repanet-Empfehlung: Energiekosten mit Kennzahlen-Kompass vergleichen

Wo können noch Kosten eingespart werden? Die Befragung von Repanet gibt Aufschluss. 
© Foto: Adobe Stock/Eakrin

Die aktuelle Energiekostenentwicklung macht Werkstätten zu schaffen. Drei von vier Betrieben sehen sich mit Kostensteigerungen teils weit über 20 Prozent konfrontiert. Das ergab eine Repanet-Befragung unter 117 Unternehmen. Hier wurden Zahlen aus dem ersten Quartal des Jahres 2022 mit denen des Vorjahrs verglichen.


Datum:
31.08.2022
Autor:
asp
Lesezeit: 
4 min
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Oftmals können Prozesse noch effizienter gestaltet werden, um im Bereich Energie oder auch an anderer Stellen Kosten einzusparen. Mit dem Web-Tool Kennzahlen-Kompass hilft der Repanet-Berater Michael Zülch Karosserie- und Lackierbetrieben bei den Einsparungen. Das Potenzial für Optimierungen in den K&L-Betrieben – gerade im Bereich Energiekosten – ist da, das zeigen die Auswertungen aus dem Kennzahlen-Kompass von Zülch Consulting deutlich. Michael Zülch, der Geschäftsführer des Bergisch Gladbacher Beratungsunternehmens sagt: "In den Zahlen für das Jahr 2021 sehen wir, dass die Spreizung bei den Energiekosten zwischen den Betrieben enorm ist."

So hatten die fünf am wenigsten sparsamen Betriebe in der Auswertung im Schnitt Energiekosten von 5,13 Euro, die effizientesten fünf bezahlten hingegen durchschnittlich nur 1,84 Euro pro verkaufte Stunde. "Diese großen Unterschiede zeigen: Da ist für die meisten Betriebe noch viel drin", so Zülch.

Ansatzpunkte für Einsparungen

Vor allem bei den Lackierkabinen lässt sich viel Energie einsparen. So rät der Experte: "Viele Lackierkabinen-Hersteller bieten Energieberechnungen an. So kann man herausfinden, ob und wann sich eine neue Kabine amortisiert." Denn nur weil eine Lackierkabine schon etwas älter ist, lohnt sich nicht automatisch ein Austausch. "Viel hängt von der Qualität der Anlage ab – auch eine ältere Lackierkabine kann recht effizient sein", erklärt Zülch.

Außerdem empfiehlt er zu prüfen, ob sich die Installation eines Blockheizkraftwerkes oder einer Photovoltaik-Anlage lohnt. Zülch: "Die Daten aus dem Kennzahlen-Kompass belegen: Die Betriebe, die hier schon investiert haben, sind jetzt weniger abhängig von der Energiepreisentwicklung und profitieren von einem niedrigen Energiekostenanteil pro verkaufter Stunde." Allerdings ist bei allen Anschaffungen in diesem Bereich momentan mit langen Lieferzeiten zu rechnen.

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