Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) lädt die Mitglieder zur Jahresversammlung am 10. Juni nach Frankfurt am Main. Im Fokus stehen die Zukunftssicherung und Modernisierung des Reifenfachhandels, hieß es in einer Ankündigung. Ein Anlass seien die Ergebnisse der beim Marktforschungsunternehmen GfK in Auftrag gegebenen Reifenkäuferstudie 2010, wonach der Reifenfachhandel in einigen Bereichen nicht den Erwartungen der Kunden entspreche, so BRV-Chef Peter Hülzer. Der Untersuchung zufolge büßten die Fachhändler in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 14 Prozent Marktanteil im Pkw-Reifenersatzgeschäft ein. Während der Anteil im Jahr 1999 noch bei 58 Prozent lag, ging er bis 2009 auf 44 Prozent zurück, heißt es beim BRV. Nutznießer dieser Entwicklung sind insbesondere Autohäuser und freie Kfz-Werkstätten. "Die Problemfelder wollen wir thematisieren und Lösungsansätze aufzeigen", so Hülzer. Außerdem steht die Verleihung des in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschriebenen Marketing-Awards für die Reifenbranche auf der Tagesordnung. Ein weiterer wesenlicher Programmpunkt ist die Wahl des Verbandsvorstandes. Neben drei Vorstandsbeisitzern, die nicht mehr kandidieren, stellen sich die Vorstandsmitglieder Marc Johann, Markus Tiemann und Goran Zubanovic zur Wahl. Peter Hülzer wurde vom Vorstand erneut einstimmig für sein Amt als geschäftsführender Vorsitzender nominiert. Er wolle für diese – im Falle einer Wiederwahl – dritte Amtsperiode 2011 bis 2014 allerdings letztmalig kandidieren und das Amt einem Nachfolger übergeben, hieß es. Interessierte Gäste willkommen Die Anmeldeunterlagen finden BRV-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich der Website brv-bonn.de. Auch Gäste, die sich für die Arbeit des BRV interessieren, sind zum Fachprogramm nach vorheriger Anmeldung willkommen. (msh)
Reifenhandel: Modernisierung im Fokus
Auf der diesjährigen BRV-Mitgliederversammlung geht es um die Zukunftssicherung und Modernisierung des Reifenfachhandels. Laut einer aktuellen Studie hat der Fachhandel Marktanteile an Servicebetriebe verloren.