Konjunkturschwäche: Schaeffler plant Kurzarbeit

Schaeffler beschäftigt nach eigenen Angaben an 170 Standorten in 50 Ländern rund 92.000 Menschen.
© Foto: picture alliance/Becker&Bredel

Die Konjunkturschwäche in der Autoindustrie zwingt den fränkischen Autozulieferer Schaeffler zu Kurzarbeit.

Der Autozulieferer Schaeffler will mit Kurzarbeit der Konjunkturschwäche in der Autoindustrie entgegenwirken. Die Maßnahme sei für den Bereich Sondermaschinenbau am Standort Frauenaurach (Erlangen) geplant, sagte eine Sprecherin am Mittwoch und bestätigte einen Bericht des Nachrichtenportals Nordbayern.de.

Die Kurzarbeit solle im September beginnen "und bis auf weiteres erfolgen". Eine grundsätzliche Einigung mit dem Betriebsrat habe die Unternehmensleitung getroffen, weitere Einzelheiten würden aber derzeit noch geklärt.

In dem betroffenen Unternehmensbereich arbeiteten etwa 400 Mitarbeiter - nicht alle müssten in die geplante Kurzarbeit gehen. Zu den Hintergründen erklärte die Sprecherin: "Ziel der Maßnahmen wie Überstundenabbau und Kurzarbeit ist, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden." Bereits im März hatte das SDax-Unternehmen erste Maßnahmen angekündigt, darunter auch Stellenabbau.

Schaeffler beschäftigt nach eigenen Angaben an 170 Standorten in 50 Ländern rund 92.000 Menschen. Das Unternehmen hatte vor kurzem seine Prognose für Umsatz und Gewinn für das laufende Jahr senken müssen.

Beim Umsatz rechnet Schaeffler währungsbereinigt mit einem Abschluss um das Vorjahresniveau von 14,2 Milliarden Euro und einer Marge beim Betriebsergebnis (EBIT) von sieben bis acht Prozent. 2018 war noch eine Marge von 9,7 Prozent erreicht worden. (dpa)

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