Bei Unfallinstandsetzungen, Beseitigung von Glasschäden und Reifenersatz sind freie Werkstätten schon lange ein fester Partner der Leasinggesellschaften – und damit auch der Fuhrparks. Doch auch bei Wartung und Verschleißreparaturen muss nicht immer eine Vertragswerkstatt aufgesucht werden: Acht von 18 Leasinggesellschaften, die an der Umfrage unseres Partnermagazins "Autoflotte" teilgenommen haben, kooperieren auch bei diesen Arbeiten mit ihnen (siehe Infobox unten). Damit steigt die Quote von 35 Prozent in 2010 auf 44 Prozent. Dennoch zeigt sich auch in unserer diesjährigen Übersicht, dass Auto nicht gleich Auto ist. Denn entweder ist es die Leasinggesellschaft, die entscheidet, für welche Fahrzeuge und für welche Art von Arbeiten freie Betriebe konsultiert werden dürfen oder es sind die Leasingnehmer, die eine Zweiklassenflotte geschaffen haben. So sind es nach Beobachtungen der Leasinggeber eher Fahrzeuge ohne fest zugeordnete Nutzer, die den Weg in die freie Werkstatt finden, Pkw aus dem unteren Segment oder ältere, bei denen die Garantiefristen schon abgelaufen sind. Ebenso die klassischen Technikerflotten und Transporter seien typische Kandidaten. (mp) Neben der Frage, welche Leasinggesellschaften in welchen Bereichen mit freien Werkstätten zusammenarbeiten, finden Sie unten in der Infobox unter "Dateidownload" auch noch eine tabellarische Übersicht zum Dienstleistngsportfolio freier Werkstattketten und -systeme samt eines einleitenden Beitrags. Zusammengestellt von unseren Kollegen von "Autoflotte".
- Werkstattsysteme und Fuhrparks 2011, Teil1 (569.3 KB, PDF)
- Werkstattsysteme und Fuhrparks 2011, Teil2 (289.3 KB, PDF)
- Werkstattsysteme und Fuhrparks 2011, Teil3 (1.1 MB, PDF)