Welche Assistenzsysteme erleichtern Menschen mit schwerer Krankheit den Alltag? Welche Umbauten am Fahrzeug steigern die Mobilität von Menschen mit Handicap? Was muss man bei der Umrüstung eines Fahrzeugs beachten und wer übernimmt die Kosten? Diese und weitere Informationen finden Menschen mit Behinderung auf dem Internetportal der gemeinnützigen Stiftung "MyHandicap". Diese Hinweise könnten auch für Servicebetriebe, die sich mit behindertengerechten Fahrzeugumbauten beschäftigen wollen, interessant sein.
"MyHandicap" arbeitet mit dem Importeur Ford zusammen. Einer Mitteilung zufolge gibt es neue Sonderkonditionen beim Kauf des ab Herbst verfügbaren Modells Ford B-Max. Neben einer Preisnachlassempfehlung von 20 Prozent beim Kauf eines speziell präparierten Neufahrzeugs von Ford, der Menschen mit einem Behindertengrad von mindestens 50 auch bisher offen stand, gibt es für Käufer aus der "MyHandicap"-Community eine zusätzliche Prämie von 200 Euro. Außerdem unterstützt der Importeur die Arbeit der Plattform mit einer nicht näher genannten Förderung im Falle eines Verkaufs von Neufahrzeugen auf diesem Vertriebsweg, hieß es.
Ford engagiert sich traditionell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und hat eine Reihe von Lösungen ab Werk und als Nachrüstlösungen im Programm. Unternehmensangaben zufolge haben die Kölner über das deutsche Händlernetz im Jahr 2009 rund 5.500 Fahrzeuge speziell an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verkauft – im Jahr 2008 waren es noch 4.700 gewesen. (msh)