Rückruf: Toyota holt 44.578 Yaris in die Werkstatt

Wegen Brandgefahr muss bei knapp 45.000 Yaris ein Schaumstoffelement entfernt werden.
© Foto: Toyota

Ein Schaumstoffelement unter der pyrotechnischen Einheit für den Gurtstraffer muss entfernt werden, weil es sich im Falle eines Unfalls entzünden kann. Weltweit sind mehr als 1,35 Millionen Einheiten von Modellreihen betroffen, die auf der Kleinwagen-Plattform basieren.


Datum:
28.01.2009

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Toyota hat heute eine Rückrufaktion für den Yaris gestartet. Wie ein Sprecher von Toyota Deutschland mitteilte, muss bei 44.578 Einheiten aus dem Bauzeitraum 7. November 2005 bis 17. April 2007 je ein Schaumstoffelement aus den beiden B-Säulen entfernt werden. Diese Quader könnten sich im Falle eines Unfalls durch heiße Gase aus der pyrotechnischen Einheit entzünden, wenn der Gurtstraffer ausgelöst wird. Da dieser Schaumstoff keine Sicherheitsfunktion habe, sondern lediglich zur Dämmung der Fahrgeräusche eingesetzt werde, könne er ersatzlos entfernt werden, erklärte der Toyota-Sprecher. Dadurch sei für die Kundendienstmaßnahme weniger als eine Stunde veranschlagt. Wie Toyota am Mittwoch dem zuständigen Transportministerium in Tokio mitteilte, betrifft der Rückruf in Japan 525.898 Einheiten der Modelle Vitz, Belta und Ractis, wobei es teilweise auch um ein Problem mit der Abgasanlage geht. Weitere 830.000 Fahrzeuge seien im Ausland verkauft worden, vornehmlich in Europa und Nordamerika. Zu den geschätzten Kosten der Rückrufaktion machte der japanische Konzern keine Angaben. (ng/dpa)

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