Am 22.02 startet die neue Runde des Auto Service Meister Wettbewerbes. Ab Februar finden Sie hier die Fragebögen.
Vor dem Start noch ein Blick in die ASM-Historie
Seit dem Start im Jahr 2006 haben insgesamt 1.328 Kfz-Meisterschüler am Wissenstest Auto Service Meister teilgenommen
André Laatz hat den ersten ASM-Wettbewerb gewonnen
Seit dem Gewinn des ASM 2007 hat André Laatz einen gewaltigen Karrieresprung hingelegt
Wir fassen das Wichtigste des aktuellen ASM für Sie zusammen
Der ASM 2013 startet am 22. Februar in der asp 2/2013. Fünf Fragebögen trennen Kfz-Profis vom Titel „Auto Service Meister 2013“
Auto Service Meister
In der kommenden Ausgabe startet die siebte Runde des Wettbewerbs von asp, ZF Services und Coparts Deutschland. Unseren erfolgreichen Wissenstest gibt es bereits seit 2006. Ein guter Zeitpunkt für einen Rückblick.
Der Wettbewerb für Meisterschüler Auto Service Meister (ASM) jährt sich zum siebten Mal. Bislang nutzten über 1.300 Meisterschüler die Gelegenheit und testeten ihr Wissen. Herausragendes Know-how wurde über die Jahre mit insgesamt 65.000 Euro prämiert. Und auch mit dem anstehenden ASM 2013 wollen wir Deutschlands Kfz-Meisterschüler wieder fordern sowie fördern. Know-how ist schließlich die einzige Ressource, die sich bei Gebrauch vermehrt. Wie gewohnt verdienen sich die drei Erstplatzierten sowie die beste Meisterklasse Deutschlands attraktive Prämien. Die Organisatoren asp, ZF Services und Coparts Deutschland sehen das als Stipendium für den benötigten Fachkräfte-Nachwuchs. Ab der asp 2/2013 (Erscheinungstermin 22. Februar) dürfen interessierte Technikprofis wieder zeigen, was in ihnen steckt.
Erste Fragerunde startete 2006
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um in der vorliegenden ASM-Rubrik „Weiterbildung und Karriere“, in der ab Februar wieder der Fragbogen zu finden ist, auf vergangene Wettbewerbe zurückzublicken. Gestartet war der Wettbewerb im Oktober 2006. Ermöglicht hatte das die Unterstützung von ZF Services, vormals ZF Trading. Zudem beteiligte sich das Bildungsinstitut für Arbeit und Technik (biat) der Universität Flensburg. Zehn Fragebögen zu je acht Fragen später standen die Gewinner des ASM 2007 fest: André Laatz vom BTZ Heide/Holstein (1. Platz), Max Mundigl, der die Meisterschule der HWK Niederbayern-Oberpfalz besuchte (2. Platz) und als Dritter Erik Puffe (HWK Ostthüringen). Nach dem erfolgreichen ersten Jahr stellten wir die Fragerunde zum ASM 2008 noch breiter auf: Durch einen zweiten Sponsor in Gestalt von Coparts Deutschland und mit der Unterstützung zahlreicher Kfz-Meisterschulen gelang es, den Praxisbezug zu verstärken. Seither steuern Kfz-Experten der Fortbildungsinstitute zu jedem Fragebogen eine so genannte Meisterfrage bei. Darüber hinaus stellen wir seither regelmäßig eine „Meisterschule des Monats“ im Heft und auf der Internet-Sonderseite www.autoservicemeister.de vor (stellvertretend oben die Wilhelm-Maybach-Schule in Heilbronn).
Den Titel Auto Service Meister 2008 erlangte schließlich Dennis Zuske von der Landesfachschule Frankfurt. Rang 3 erreichte Peter Weinsheimer (Heinrich-Lanz-Schule I in Mannheim). In Person von André Rohland auf Platz 2 stand erneut ein Schüler der HWK Ostthüringen auf dem Treppchen. Rohland schaffte das Kunststück, im Jahr darauf wieder auf dem Siegerpodest zu stehen – dieses Mal allerdings ganz oben. Die Meisterausbildung des Thüringers erstreckte sich auf zwei ASM-Runden, was eine Teilnahme an beiden Wertungen ermöglichte. Platz 2 beim ASM 2009 erreichte Danny Sauerbrey von der HWK Südthüringen vor Christian Bauer aus Niederbayern.
Beim ASM 2010 blitzte die Stärke der Robert-Bosch-Schule (RBS) aus Ulm ein erstes Mal auf. Diese stellte mit Matthias Strung sowohl den Einzelsieger als auch die „Meisterschule des Jahres“. Das Fortbildungsinstitut konnte diesen Erfolg beim ASM 2012 übertreffen, als sie den Klassenpreis abstaubte und zudem noch alle Erstplatzierten stellte (Platz 1: Eugen Hammer, Platz 2: Joachim Bader, Platz 3: Michael Bendt). Nur im Jahr davor zog die RBS gegen die Alfons-Kern-Schule Pforzheim den Kürzeren und musste sich mit den Plätzen 2 und 3 der Einzelwertung (Tobias Stegmaier bzw. Sebastian Grupp) begnügen. Klassenpreis und der Auto Service Meister 2011 gingen an das Weiterbildungsinstitut in der Goldstadt (André Raith erreichte Platz 1). Wir sind gespannt, wer heuer das Rennen macht.
Auto Service Meister 2013
Ab 22. Februar geht es wieder los: Meisterschüler können ihr Wissen testen und attraktive Preise gewinnen. Sie müssen in den folgenden Monaten fünf Fragebögen mit jeweils sechs Fragen beantworten und uns die Ergebnisse bis zum Einsendeschluss (19. Juli 2013) zukommen lassen. Die Besten sichern sich den Titel Auto Service Meister 2013. Die Teilnahmeregeln finden sich detailliert im Internet (www.autoservicemeister.de). Dort lassen sich auch alle bis zum Zugriffs-Zeitpunkt erschienenen Fragebögen downloaden. Zudem finden sich Informationen zu Weiterbildung, Karriere und beruflichen Perspektiven im Kfz-Gewerbe. Gute Gründe für eine Teilnahme gibt es viele, im Folgenden drei Beispiele:
Einzelwertung – Platz 1: 3.000 Euro, Platz 2: 1.500 Euro, Platz 3: 1.000 Euro
Klassenpreis: 1.000 Euro und ein professionelles Klassencoaching zum Thema „Berufseinstieg für Meister“ / Einladung auf die IAA 2013 (auch für Einzelsieger)
Sonderpreis: Unter allen teilnehmenden Klassen verlosen wir einen Oktoberfestbesuch (inklusive eines großzügigen Verzehrbudgets)
André Laatz – Sieger des ersten „Auto Service Meister“
Als Gewinner des ersten ASM-Wissenstests 2007 bringt André Laatz die wesentlichen Bedingungen für eine erfolgreiche Karriere im Automobil-Sektor mit: umfangreiches Fachwissen, Bereitschaft zur Fortbildung und eine gehörige Portion Ehrgeiz. Die bisherigen Schritte bestätigen diesen Eindruck. Nach der erfolgreich abgelegten Meisterprüfung in Kfz-Technik erwarb der 26-Jährige das Fachabitur und schrieb sich im September 2009 zum Studium der Fahrzeugtechnik an der Hochschule Osnabrück ein. Vergangenen Sommer schloss er die Weiterbildung schließlich überaus erfolgreich ab. Mittlerweile ist der erste ASM-Sieger passenderweise beim ersten ASM-Sponsor, der ZF Friedrichshafen AG, beschäftigt. Bei ZF im niedersächsischen Dielingen arbeitet er derzeit als Prüfstandsingenieur Mechatronik im Bereich Forschung und Entwicklung. Bereits das im Studiengang Fahrzeugtechnik vorgeschriebene Praxissemester absolvierte der gebürtige Bremer bei dem Fahrwerkspezialisten. Dort bestimmt jetzt die Überprüfung von Fahrwerksteilen auf ihre Betriebsfestigkeit seinen Arbeitstag. Zwar hätte er auch als Prüf- oder Vertriebsingenieur im automobilen Aftermarket unterkommen können, doch fand Laatz bereits im Laufe des Studiums und insbesondere im Rahmen des Praxissemesters Geschmack an der Automobilindustrie. „Ausprobieren, prüfen, testen für die anwendungsbezogene Forschung, das ist für mich der besondere Reiz meines Jobs als Ingenieur“, umschrieb er die Vorzüge seiner Tätigkeit.
Dabei forscht er keineswegs im Elfenbeinturm der Wissenschaft: Vielmehr sei das Herausfordernde und Bereichernde seiner Arbeit der regelmäßige Kundenkontakt, welchen er aus seiner Zeit im Kfz-Service kennt und schätzt. Der Systemversuch innerhalb von ZF fungiert in gewisser Weise als Kooperationspartner für die Autobauer. Sein Meister-Know-how hat er zwar nicht vergessen, aber er sei nicht mehr „so im Thema, wie vor fünf Jahren“. Andererseits hat er noch genügend Anwendungsbezug seiner Servicetechnik-Kompetenzen: André Laatz wird im Freundes- und Kollegenkreis um Reparaturtipps gebeten und schraubt derzeit an einem Zweirad-Oldtimer, einer Suzuki GS 550 aus dem Jahr 1978. „Die Maschine habe ich in einem schlechten Zustand übernommen. Zurzeit überhole ich den Motor und habe erst gestern die Zylinderbuchsen ausgepresst.“ Gelernt ist eben gelernt.
Vom ASM-Gewinn hat er sehr profitieren können. Neben dem Preisgeld, das er zu einem großen Teil in die Weiterbildung investierte, hat die Auszeichnung „Auto Service Meister 2007“ einen festen Platz im eigenen Lebenslauf. Im Bewerbungsprozess sei die Auszeichnung durchaus hilfreich – da wird man darauf angesprochen. „Bester Meister Deutschlands ist schließlich ein Titel, den man gerne trägt.“
André Laatz, Prüfstandsingenieur bei ZF
Die Lehre zum Automobilmechaniker absolvierte er bei der DaimlerChrysler AG NDL Weser-Ems (2002-2005). Den Meisterbrief erhielt er am BTZ Heide/Holstein (2006-2007).