Der Autozulieferer Beru kämpft wegen der Branchenkrise mit einem drastischen Gewinneinbruch und richtet sich auf ein hartes Jahr 2009 ein. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach im Auftaktquartal im Vergleich zum Vorjahr um 72,8 Prozent auf 4,2 Millionen Euro ein, wie der Zündungstechnik-Spezialist am Donnerstag in Ludwigsburg mitteilte. Die Erlöse schmolzen um 38,4 Prozent auf 76,3 Millionen Euro. Auch in den nächsten Monaten rechnet Beru nicht mit einer Belebung der Nachfrage. Angaben zum Konzernüberschuss machte das Unternehmen nicht. Seit Wochen sind wegen der Krise rund 1.200 Mitarbeiter in Deutschland in Kurzarbeit. Als weitere Sparmaßnahme werde die ursprünglich für Mai geplanten zweite Stufe der Tariferhöhung von 2,1 Prozent auf Dezember verschoben, kündigte Vorstandschef Thomas Waldhier an.
Umsatzeinbruch: Beru und Leoni kämpfen mit der Branchenkrise
Beide Zulieferer richten sich auf ein hartes Jahr 2009 ein. Auch in den nächsten Monaten wird nicht mit einer Belebung der Nachfrage gerechnet.