Kleine Inspektion: Kurzmeldungen aus der Branche

09.07.2013 10:00 Uhr
Des Deutschen liebstes Kind? Andere Nationen haben uns laut einer Umfrage bei der Fahrzeugpflege den Rang abgelaufen.

Umfrage: Deutsche sind Wasch-Muffel / Griechenland: Sondersteuer auf Hubraum / Carat-Partner Caro und Auto Plus fusionieren / Ventech wagt Neustart in Dorsten

Nur 34 Prozent der deutschen Autofahrer waschen ihren Wagen mindestens einmal im Monat – in Großbritannien sind es 45 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des Gebrauchtwagen-Portals Mobile.de hervor. Eine Innenreinigung nehmen 32 Prozent regelmäßig vor. Den Spitzenwert von 39 Prozent stellen erneut die Briten. Selbst bei kleineren Reparaturen sind die Deutschen nachlässig. Lediglich 29 Prozent beheben Schäden sofort. In Dänemark liegt die Quote bei 35 Prozent.

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Durch eine Sondersteuer sollen griechische Autohalter rund 130 Millionen Euro beitragen, um das Defizitloch zu stopfen. Wer einen bis zu fünf Jahre alten Wagen mit mehr als 1,93 Liter Hubraum fährt, muss beispielsweise jährlich 418,70 Euro zahlen. Der Besitzer eines 2,6 Liter-Autos muss 1.420 Euro hinblättern. Noch stärker werden die Halter von Luxuswagen zur Kasse gebeten. Sie müssen an den Fiskus bis zu 5.380 Euro jährlich zahlen.

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Die beiden Carat-Kooperationspartner Caro Autoteile aus Berlin und Auto Plus aus Wolfsburg haben sich zusammengeschlossen. Wie es in einer Unternehmensmitteilung hieß, soll durch die Fusion die Expansion der Autofahrer-Fachmärkte mit integrierten Meisterwerkstätten vorangetrieben werden. Mit zusammen 22 Filialstandorten, die mit etwa 300 Mitarbeitern rund 25 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften, verfüge das neue Unternehmen für das dafür nötige Fundament. Unternehmenssitz von Auto Plus werde Wolfsburg sein. Der Standort Berlin fungiert laut Mitteilng "als Kompetenz-Center mit den Schwerpunkten Vertrieb und Sortiment".

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Die Ventech Systems GmbH hat einen neuen Produktionsstandort in Dorsten bezogen. Dadurch wird laut einer Unternehmensmitteilung die Fertigungsfläche für die automatische Reifenkontrolle Pneuscan nahezu verdoppelt. Die Verwaltung, Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung bleiben den Angaben zufolge weiterhin am Standort Marl. Die alte Ventech GmbH hatte im Februar Insolvenz angemeldet. Die Anlagen und Patente waren im Mai von der Grenzebach-Gruppe mit Hauptsitz in Hamlar (Bayern) übernommen und in die neu gegründete GmbH überführt worden. (sp-x/ng)

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