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Flutkatastrophe in NRW: Hilfe für betroffene Kfz-Betriebe

Detlef Peter Grün, Obermeister der Kfz-Innung Hagen/Ennepe-Ruhr (re.) und Marcus Büttner, Hauptgeschäftsführer des Kfz-Landesverbandes NRW (li.) überreichten stellvertretend für alle betroffenen Kfz-Unternehmer einen Spendenscheck an Bastian Bultink.
© Foto: Kraftfahrzeuggewerbe Nordrhein-Westfalen

Die Kfz-Innungen und der Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes NRW haben nach der Flutkatastrophe vielen betroffenen Betrieben schnell und unbürokratisch geholfen.


Datum:
02.09.2021
Autor:
ab
Lesezeit: 
3 min
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Die Wassermassen, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli einige Regionen Nordrhein-Westfalens überfluteten, haben auch zahlreiche Kfz-Unternehmer schwer getroffen. Besonders viele Betriebe waren es im westfälischen Hagen. Detlef Peter Grün, Obermeister der Kfz-Innung Hagen/Ennepe-Ruhr, beschloss daraufhin mit seinen Vorstandskollegen, 20 besonders betroffenen Mitgliedsbetrieben schnell und unbürokratisch finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Verdoppelt wurde die Hilfe dadurch, dass sich der Kfz-Landesverband NRW mit der gleichen Summe beteiligte.

Schnelle Hilfe vor Ort

Obermeister Detlef Peter Grün (re.) und der Hauptgeschäftsführer des Kfz-Landesverbandes NRW, Marcus Büttner (li.), übergaben nun Ende August gemeinsam einen symbolischen Scheck an Bastian Bultink (Bildmitte) – stellvertretend für viele andere Kfz-Unternehmer in NRW. Bereits am Tag nach der Katastrophe halfen die Betriebsberater des nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbes vielen Betriebsinhabern außerdem vor Ort und am Telefon bei der Aufstellung ihrer Schäden für die Versicherungen.

Bastian Bultink, Geschäftsführer der gleichnamigen Karosseriewerkstatt Bultnik GmbH, beschreibt das Ausmaß der Katastrophe: "An manchen Stellen stand das Wasser bei uns 1,20 m hoch." Die Tage nach der Überschwemmung waren für das Unternehmen und zahlreiche weitere Kfz-Betriebe eine große Herausforderung. Als einen Akt der Solidarität und Anerkennung nahm der Hagener Kfz-Unternehmer auch die Geste seiner Branchenorganisation wahr. "Es geht vor allem um die Bestätigung, in der Not nicht alleine zu sein", betonte Bultink.

Kritik gab es hingegen an der Stadtverwaltung von Hagen: Diese habe sich mit schneller Hilfe für die geschädigten Betriebe arg zurückgehalten, fand Büttner.


Ein Interview mit Detlef Peter Grün über die Flutkatastrophe in Hagen lesen Sie hier: "Da finden Sie nur noch eine Trümmerlandschaft"



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