Ausbildungsstart: Nachwuchs für die Branche

Anfang August hat das neue Ausbildungsjahr begonnen - unter anderem bei Gebrüder Nolte.
© Foto: Gebrüder Nolte

Viele Autohäuser begrüßen wieder neue Mitarbeiter in ihren Teams - so auch der BMW- und Mini-Händler Reisacher, Gebrüder Nolte und das Autohaus Trompeter.

Anfang August hat das neue Ausbildungsjahr begonnen. Viele Autohäuser begrüßten wieder neue Mitarbeiter in ihren Teams. So starteten am 1. August 62 junge Menschen bei Rosier ins Berufsleben. Zum Auftakt veranstaltete das Sauerländer Unternehmen wieder zentrale Kennenlerntage in Winterberg. "Der erste Eindruck zählt und die Kennenlerntage sollen dazu beitragen, dass sich unsere neuen Azubis sogleich bei uns wohlfühlen", sagte Geschäftsführer Heinrich Rosier. Während der Lehrzeit von drei bzw. dreieinhalb Jahren durchlaufen die Azubis mehrere Stationen im Unternehmen, etwa die kaufmännischen Lehrlinge die Buchhaltung, Fahrzeug-Disposition, Marketingabteilung, Werkstatt-Service sowie Verkauf. Insgesamt beschäftigt die Rosier-Gruppe 171 Auszubildende an 17 Standorten.

Bei dem BMW- und Mini-Händler Reisacher arbeiten aktuell 119 Azubis an sieben Standorten. Seit 2015 wurde das Ausbildungsangebot für Kfz-Mechatronik, Automobilkaufmann und Fahrzeuglackierer um die Bereiche Einzelhandelskaufmann, Fachinformatiker für Systemintegration, Zweiradmechaniker und Kaufmann für Büromanagement erweitert. "Nur mit gut ausgebildeten Menschen, die unsere Werte und Normen mit Leidenschaft vertreten, können wir erfolgreich sein und unseren Kunden den Service bieten, den Sie von uns erwarten", betonte Inhaber und Geschäftsführer Peter Reisacher. "Wir legen sehr viel Wert darauf, dass möglichst jeder Azubi nach seiner Ausbildung einen Platz bei Reisacher finden kann." 2016 seien 19 junge Menschen nach ihrer Ausbildung übernommen worden - eine Weiterbeschäftigungsquote von 78 Prozent.

Großen Wert auf die eigene Ausbildung legt man auch bei Gebrüder Nolte, wo aktuell elf Azubis ihre Ausbildung als Kfz-Mechatroniker und Automobilkaufleute begonnen haben. "Wir wollen Menschen dienen", sagte Unternehmerin Petra Pientka. Gewinne seien zwar nötig, jedoch vor allem für Investitionen in Personal, Ware und Betriebe. "Gas geben lohnt sich; dann kann man nach der Ausbildung bis zur Rente bei Gebrüder Nolte bleiben, sich weiterentwickeln und richtig wichtig für das Unternehmen werden", ergänzte Vertriebsleiter Jörg Hallmanns.

Auch im VW-Autohaus Trompeter in Brambauer hat der neue Turnus begonnen, diesmal mit zwei Auszubildenden zum Kfz-Mechatroniker und Automobilkaufmann. Seit Gründung der Firma im Jahre 1981 haben bereits über 100 junge Menschen hier ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Mit den beiden "Neuen" lernen aktuell sieben Jugendliche ihr Handwerk. Insgesamt beschäftigt Trompeter 30 Mitarbeiter in Werkstatt, Verkauf, Ersatzteillager und Verwaltung. (se)

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