Zu Beginn einer jeden Oldtimer-Rallye steht die technische Abnahme, eine Prozedur, die bei der Ennstal-Classic traditionell am Dienstag und Mittwoch erledigt wird. Traditionell ist inzwischen auch der Einsatz der Spezialisten des österreichischen Werkstattausrüsters AVL Ditest: Nach Vergabe der Startnummer und technischer Abnahme mit Anbringung des Transponders für die exakte Zeitnahme kann, wer will, die Dienste von AVL Ditest in Form von Kontrolle und Einstellung von Gemischbildung und Zündung in Anspruch nehmen. Die eigentliche Rallye beginnt am Donnerstag mit "Mazda"-Bergwertung und "Orange"-Prolog. Am Freitag geht es mit dem "Orange"-Marathon weiter, gefolgt vom sonnabendlichen "Chopard"-Grand Prix. Damit sind zumindest einige der Sponsoren der Oldtimer-Rallye genannt. Neben zahlreichen Privatfahrzeugen dieser 19. Veranstaltung nahmen auch Werksteams von Audi, BMW, Porsche und Opel teil. BMW rückte mit der gesamten 328-Mille-Miglia-Flotte an. Herausragendes Fahrzeug von Opel war ein von Deutsch in Köln umgebautes Rekord Cabriolet. Teilnehmerfahrzeuge insgesamt: 225. Sieger der Ennstal-Classic 2011 wurde das Vater-Tochter-Team Alois und Birgit Heidenbauer auf Dino 246 GT vor Reinhard und Doris Huemer, ebenfalls ein Vater-Tochter-Team und ebenfalls auf Dino 246 GT. Die ohne Zweifel vorhandene Alleinstellung der Ennstal-Classic wird nicht über den Veranstalterspruch "Autofahren im letzten Paradies", sondern vom enormen Spektrum an Teilnehmern und Fahrzeugen definiert. Auch diesmal war vom Fachmann im Mini bis zum Schnösel im Buick alles dabei. Gut und weniger gut sichtbare Restaurierungsfehler eingeschlossen. (pd)
Ennstal-Classic 2011: Dino vor Dino
Die Ennstal-Classic 2001 ist Geschichte. Es siegte das Vater-Tochter-Team Alois und Birgit Heidenbauer im Dino 246 GT vor einem zweiten Team im gleichen Fahrzeug. Zuvor erlebten die Teilnehmer fünf Tage "Autofahren im letzten Paradies".