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¬ Kfz-Steuer

- Der ZDK hält Steuererleichterungen auch beim Kauf von jungen Gebrauchtwagen für sinnvoll.
ZDK fordert Kaufanreize auch für junge Gebrauchte
Während die Regierung bei den Anreizen zur Ankurbelung des Automarktes, etwa der Aussetzung der Kfz-Steuer beim Neuwagenkauf, nachbessern will, fordert der ZDK eine Ausweitung auf junge Gebrauchte. Axel Koblitz, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, zufolge ist die Steuerbefreiung für neue Fahrzeuge ein erster richtiger Schritt. Er gehe indes nicht weit genug, hieß es in einer Mitteilung.
Bei den Kaufanreizen fordert Koblitz, junge Gebrauchtwagen einzubeziehen, wenn sie die Umwelt-Standards erfüllen. Ein umfassendes Konjunkturprogramm für den Autohandel müsse auch die Förderung von Gebrauchtwagen, die unter dem durchschnittlichen derzeitigen CO2-Wert liegen und nicht älter als ein oder zwei Jahre sind, beinhalten.
Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen läge mittlerweile bei über acht Jahren, erläuterte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). "Jedes Jahr, um das wir den Fahrzeugbestand in Deutschland verjüngen, spart 800 Mio. Liter Kraftstoff. Das entspricht zwei Mio. Tonnen CO2 jährlich." Wissmann bezog sich bei seiner Empfehlung, die Fahrzeugflotte zu erneuern, jedoch auf Neuwagen.
Einig sind sich beide Verbände darin, dass eine schnelle Reform der Kfz-Steuer auf der Basis der CO2-Ziele mittelfristig zur Modernisierung des Pkw-Bestandes beitragen kann. Koblitz forderte den Gesetzgeber dazu auf, keine weiteren Ankündigungen mehr zu machen, die die Kunden verunsicherten und dazu beitrügen, deren Kaufentscheidung zu verschieben. (msh)
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