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- Gouverneur Arnold Schwarzenegger soll dem Gesetzentwurf ablehnend gegenüberstehen
Werbung auf Nummernschildern
Der US-Bundesstaat Kalifornien ist hoch verschuldet und auf der Suche nach alternativen Geldquellen. Zurzeit nehmen die Finanzbeamten den Straßenverkehr ins Visier und treten für Werbung auf Kfz-Kennzeichen ein. Als Voraussetzung dafür sollen die gedruckten gegen elektronische Nummernschilder getauscht werden.
Nach Angaben von US-Medien werden die Anzeigen nur bei Autos eingeblendet, die länger als vier Sekunden stehen, etwa an Ampeln. Die Kennzeichennummer soll in verkleinerter Form auch während der Reklame zu sehen sein, hieß es. Neben den zusätzlichen staatlichen Einkünften argumentieren Befürworter mit der Möglichkeit, sicherheitsrelevante Informationen anzeigen zu können.
Kritiker bemängeln, dass die neue Werbeform einer weiteren Ablenkung im – an verschiedenen Werbeformen nicht armen – US-Straßenverkehr gleichkomme. Andere befürchten den Angaben der "Los Angeles Times" zufolge eine staatliche Überwachung durch digitale Kennzeichen und lehnen diese daher grundsätzlich ab. Zudem seien die Systeme anfällig für Hackerangriffe. So könnten sich die Werbebotschaften schnell zu obszönen Bemerkungen verwandeln, die dann landesweit zu lesen wären. (msh)
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