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- Die DUH übt massiv Kritik an ATU & Co.
Umwelthilfe prangert ATU und Pit-Stop an
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat heute ihre Kritik an Werkstätten in Zusammenhang mit der Kulanzregelung zu unwirksamen Diesel-Nachrüstfiltern präzisiert und die beiden Fast-Fitter ATU und Pit-Stop an den Pranger gestellt. Beide Werkstattketten würden die im vergangenen November ausgehandelte Regelung bewusst "ins Leere laufen" lassen, während sich gleichzeitig der ZDK bei seinen Mitgliedern für eine kundenfreundliche Umsetzung einsetze. Dies gehe aus zahlreichen dem Verband vorliegenden Briefwechseln mit frustrierten Kunden hervor.
Es sei "ein Stück aus dem Tollhaus", dass Werkstätten den Filtertausch gegen sofort lieferbare Systeme ausgerechnet unter Verweis auf die Kulanzregelung verweigerten, die doch nach den Beteuerungen der Bundesregierung die Austauschaktion beschleunigen sollte, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch: "Nach der faktischen Aufkündigung der Kulanzregelung durch große Werkstattketten muss die Bundesregierung endlich handeln. Die DUH fordert den Entzug der Betriebserlaubnis für alle Betrugsfilter zum 31. März 2008."
Die Forderung dürfte allerdings wenig Aussicht auf Erfolg haben. Umweltminister Sigmar Gabriel hatte vergangene Woche in einer Ausschusssitzung im Bundestag erklärt, er wolle erst im Sommer eine Zwischenbilanz ziehen und eine endgültige Entscheidung zur Zukunft der Kulanzregelung treffen. (ng)
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