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- Rückruf-Auslöser: Schleudertest des US-amerikanischen "Consumer Reports" beim Lexus GX 460.
Softwareupdate für den Land Cruiser
Eine Woche nach dem Bekanntwerden von Sicherheitsmängeln an Geländewagen ruft Toyota 34.000 Fahrzeuge weltweit in die Werkstätten zurück. Bei einem Ausweichmanöver oder in Kurven bei hoher Geschwindigkeit könnten der Lexus GX 460 sowie der Land Cruiser (wird in manchen Ländern mit dem zusatz "Prado" angeboten) seitlich wegschlittern, teilte der japanische Autohersteller am Dienstag mit. Ursache sei das elektronische Stabilitätsprogramm (VSC), das abgeändert wird.
Auch in Deutschland ist offenbar für etwa 400 Einheiten des im Herbst neu eingeführten Land Cruiser ein Softwareupdate geplant. Dies sagte ein Toyota-Sprecher auf Anfrage von asp-Online. Derzeit müsse allerdings noch geklärt werden, welche Fahrzeuge genau betroffen sind. Wahrscheinlich müssen die Geländewagen in die Werkstatt, die mit dem KDS (Kinetic Dynamic Suspension)-System ausgeliefert wurden. Das KDSS soll die Seitenneigung bei der Kurvenfahrt unterdrücken, was im Zusammenspiel mit dem VSC offenbar die von einem US-Magazin publizierten Probleme verursachen kann.
Das Software-Update für das VSC soll Ende des Monats vorliegen. Dann werden nach bisherigem Stand 13.000 Lexus GX 460 in die Werkstätten gerufen, die meisten davon in den USA (rund 9.400). Vom Land Cruiser sind 21.000 Fahrzeuge betroffen, aber nur solche, bei denen das Steuer links angebracht ist. (dpa/ng)
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