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¬ Automechanika-Studie

- Mehr Servicebedarf, aber höherer Kostendruck: Das ist das Kurzfazit der Autmechanika-Studie.
Servicepotenzial in Europa wächst
Trotz sinkender Neuwagenverkäufe wird der Fahrzeugbestand und damit das Servicepotenzial in den 27 EU-Staaten bis zum Jahr 2025 weiter ansteigen. Das ist das Ergebnis der "Automechanika Studie 2008", die am Donnerstag kurz vor Beginn der weltgrößten Werkstatt- und Teileschau von der Messe Frankfurt erstmals vorgestellt wurde. Sie fokussiert nach den Worten von Studienautor Ferdinand Dudenhöffer, Direktor Center Automotive Research (CAR) an der FH Gelsenkirchen, die langfristige Entwicklung der Automobil- und Servicemärkte in der EU.
Zwar würde durch längere Serviceintervalle und geringere jährliche Fahrleistungen das Wachstum im Werkstatt- und Servicemarkt eingeengt. "Allerdings stehen diesen Wachstumsbremsen drei Wachstumsbeschleuniger gegenüber: Erstens der steigende Fahrzeugbestand, zweitens das steigende Fahrzeugalter und drittens der steigende Elektronikanteil bei den Reparaturen", erklärte Dudenhöffer.
Laut Studie werden in Deutschland im Jahre 2025 im Vergleich zum Jahr 2005 knapp sechs Millionen Pkw mehr auf der Straße sein (plus 14 Prozent) und im Gebiet der EU-27 Staaten wird der Pkw-Bestand um 54,6 Millionen Pkw auf 279 Millionen Fahrzeuge steigen, vor allem dank der neuen EU-Staaten. Das Alter des Fahrzeugbestandes steige im selben Zeitraum hierzulande von durchschnittlich 7,6 auf 10,2 Jahre, in den neuen EU-Ländern gar von 9,3 auf 14,0 Jahre.
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