Das Alter eines Fahrzeugs hat erheblichen Einfluss darauf, wo Wartungsarbeiten durchgeführt und Verschleißschäden beseitigt werden. Wie die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) jetzt mitteilte, beauftragen Halter von maximal zwei Jahre alten Fahrzeugen überwiegend Vertragswerkstätten (93 Prozent) mit derartigen Aufgaben. Mit steigendem Fahrzeugalter nimmt dieser Anteil hingegen stark ab. Pkw, die acht Jahre und älter sind, werden nur mehr zu 28 Prozent in Vertragswerkstätten gegeben. Dem gegenüber steigt mit dem Alter der Fahrzeuge auch der Anteil an Reparaturarbeiten, die in sonstigen Werkstätten bzw. Tankstellen durchgeführt werden. Bei Fahrzeugen jenseits der Acht-Jahre-Marke betrage der Anteil 50 Prozent, bei Autos, die jünger als zwei Jahre sind, liege dieser lediglich bei einem Prozent, hieß es. Bei älteren Kraftfahrzeugen würden derartige Arbeiten oftmals auch im Do-it-yourself-Bereich, der auch die Schwarzarbeit umfasst, erledigt. Vor allem bei Autos, die älter als acht Jahre sind, sei der Anteil der Eigenleistungen mit 16 Prozent sehr hoch. Der hohe Do-it-yourself-Anteil bei älteren Modellen sei mit Blick auf die Verkehrs- und Betriebssicherheit der Fahrzeuge als sehr kritisch einzustufen, so die DAT. Eine Tabelle mit einer Auflistung der Marktanteile bei Wartungsarbeiten und Verschleißreparaturen finden Sie rechts in der Downloadbox. (pp)
Service: Bei älteren Fahrzeugen wird gespart
Mit zunehmendem Auto-Alter werden Vertragswerkstätten immer häufiger gemieden